Robbie Brookside besucht wXw Wrestling Academy in Essen

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Zurück zu den Wurzeln hieß es am vergangenen Wochenende für den WWE Performance Center Coach Robbie Brookside, als er in seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte: wXw – Westside Xtreme Wrestling, wo er von 2001 bis 2005 in den Ring stieg. Wenn man Brookside an diesem regnerisch-stürmischen Sonntag in Essen zuhört, wird deutlich, dass es eine gute Zeit zwischen den Seilen der wXw gewesen sein muss.

An seiner Seite war an diesem Tag SVP of Talent Development Canyon Ceman, der das Treiben in der wXw Wrestling Academy ganz genau beobachtete, stets auf der Suche nach frischen Talenten für das WWE Entwicklungsprogramm. In diesem Fall mit einem ganz besonderen Hintergrund, denn im November findet in Köln das erste deutsche WWE Tryout statt, bei dem auch Talente aus der deutschen Independent Szene eine Chance bekommen werden, sich einen WWE-Entwicklungsvertrag zu verdienen, um im WWE Performance Center in Orlando den nächsten Schritt zu machen.

Zwanzig ausgewählte Indie-Wrestler hatten sich an diesem Tag auf den Weg in die kleine Lagerhalle in einem Vorort der Ruhrmetropole gemacht. Vom athletischen Schweizer, Oliver Carter, über den rücksichtslosen Niederländer, Jurn Simmons, bis zu Bobby Gunns aus Bremen oder dem Vorzeigeabsolventen der wXw Wrestling Academy, Francis Kaspin. An diesem Tag fanden Athleten aus ganz Europa, mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Charakteren den Weg nach Westfalen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen lauschten die Talente mit großer Demut den Worten des WWE PC Coaches. "Und ich sage euch das jetzt, hört niemals, niemals in Euerer ganzen Karriere auf zu Lernen." Brookside klopft auf die Ringmatte. "Auf Leinwand werden Kunstwerke geschaffen und auch auf dieser Leinwand geht es um Kunst". Es folgten zweimal drei intensive Stunden voller Drills, Grundlagentraining und inspirierender Lektionen, in denen so mancher Teilnehmer an seine Grenzen gelangte.

Am Ende dieses Tages sollte ihnen etwas bewusst werden: Wer die Grundlagen der Kunst nicht beherrscht, kann kein großer Künstler werden. "Es war eine sehr gute Erfahrung für mich," sagt Marius Al-Ani aus Erfurt, "Ich habe wieder einmal gemerkt, dass man sich auf die Basics konzentrieren und ein Feeling rüberbringen muss." Ob Al-anis Leistung so sehr überzeugte, um um eine Einladung von WWE Chefscout Canyon Ceman zum WWE Tryout in Köln zu erhalten? Das werden wir im November herausfinden.

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