CHICAGO — Schatten der Vergangenheit sind eine seltsame Sache – man weiß nie, wann sie noch einmal zum Leben erwachen. Für Natalya und die gesamte Hart-Familie war es bei WWE Payback 2016 an der Zeit, sich der Dunkelheit von damals zu stellen.

Mit ihren jeweiligen Hall of Famern Ric Flair und Bret Hart als Unterstützung in den Ringecken, demonstrierten Charlotte und Natalya im Match um den WWE Women's Championtitel, warum das Frauen-Wrestling derzeit einen solchen Aufschwung erlebt. Vor einem begeisterten Publikum in Chicago wurde WWE-Geschichte geschrieben, denn Charlotte und Natalya waren die ersten und einzigen Superstars, die sowohl um den NXT Women's Championtitel, als auch den WWE Divas Championtitel und den WWE Women's Championtitel gegeneinander antraten.

Matchfotos  | Exklusive Interviews von WWE Payback

Bei WWE Payback ging die Rivalität der beiden nicht nur weiter, sie erreichte ein ganz neues Level. Von Stylin´ & Profilin´ über furchtlose Action, bis hin zu technischer Raffinesse beeindruckten die Kontrahentinnen nicht nur den Nature Boy und den Hit Man, sondern das gesamte WWE Universum mit ihrer Bereitschaft, alles zu geben, um Chicago als Championesse zu verlassen.

Durch die diversen Matches, die Charlotte und Natalya bereits gegeneinander bestritten hatten, kannten beide den Stil der anderen in- und auswendig. Das führte dazu, dass es oft einfach darum ging, wer den besseren Konter auf den Konter der jeweils anderen fand.

Der ausschlaggebende Moment ereignete sich kurz vor Ende des Matches – nachdem Natalya sich sowohl aus der Natural Selection, als auch dem Cover nach einem wunderschön gesprungenen Moonsault befreit hatte. Charlotte ließ nicht locker und nahm Natalya in deren eigenen Aufgabegriff, den Sharpshooter. Nahezu unmittelbar, nachdem der Griff angesetzt war, ließ Ringrichter Charles Robinson das Match beenden, obwohl Natalya für jeden offensichtlich NICHT abgeklopft hatte. Hektisch übergab Robinson den Flairs den WWE Womens Championtitel und verließ anschließend ohne Umwege die Allstate Arena.

Dieser Vorfall spiegelte fast 1:1 den berüchtigten “Montreal Screwjob”  wieder, der sich bei der Survivor Series im Jahr 1997 ereignete, als Bret Hart vor den Augen seiner Landsleute und der ganzen Welt um den WWE Championtitel betrogen worden war. Dieser Abend markierte das dunkelste Kapitel in Harts Karriere und war maßgeblich verantwortlich für das 13 Jahre dauernde Exil des Hit Mans von WWE.

Bei WWE Payback war es, als durchlebten sie diesen Skandal ein zweites Mal.

Der Fakt, dass Robinson dieses Match leitete und für das Skandalurteil verantwortlich war, ist höchstwahrscheinlich kein Zufall. Es ist kein Geheimnis, dass er und die Flairs ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben. Der erfahrene Ringrichter bezeichnet Flair als seinen „Helden“ und als den Mann, der den größten Einfluss auf sein Leben bezüglich Sports Entertainment hatte. In ihrer gemeinsamen Zeit bei WCW ging Robinson sogar soweit, sich selbst als „Little Naitch“ zu bezeichnen. In den späten 90ern begleitete er Flair des Öfteren zum Ring und beeinflusste sogar Matches zu Gunsten des Nature Boys.

Der WWE Women's Champtiontitel wurde also auf höchst kontroverse Art und Weise verteidigt, doch Zeit zu feiern blieb keine für Charlotte und ihren Vater. Nur wenige Augenblicke nach dem „Chicago Screwjob“ stürzten sich Natalya und Bret hart wutentbrannt auf die zwei Mitglieder des Flair-Clans und nahmen beide in den Sharpshooter.

Am Ende humpelten Charlotte und Flair vom Ring und ließen Natalya und den Hit Man allein im Ring zurück, während das Adrenalin langsam abebbte und eines schmerzlich offenbar wurde – auch nach 19 Jahren liegt der Schatten von Montreal noch immer über der Hart-Familie.

CHICAGO — Schatten der Vergangenheit sind eine seltsame Sache – man weiß nie, wann sie noch einmal zum Leben erwachen. Für Natalya und die gesamte Hart-Familie war es bei WWE Payback 2016 an der Zeit, sich der Dunkelheit von damals zu stellen.

Mit ihren jeweiligen Hall of Famern Ric Flair und Bret Hart als Unterstützung in den Ringecken, demonstrierten Charlotte und Natalya im Match um den WWE Women's Championtitel, warum das Frauen-Wrestling derzeit einen solchen Aufschwung erlebt. Vor einem begeisterten Publikum in Chicago wurde WWE-Geschichte geschrieben, denn Charlotte und Natalya waren die ersten und einzigen Superstars, die sowohl um den NXT Women's Championtitel, als auch den WWE Divas Championtitel und den WWE Women's Championtitel gegeneinander antraten.

Matchfotos  | Exklusive Interviews von WWE Payback

Bei WWE Payback ging die Rivalität der beiden nicht nur weiter, sie erreichte ein ganz neues Level. Von Stylin´ & Profilin´ über furchtlose Action, bis hin zu technischer Raffinesse beeindruckten die Kontrahentinnen nicht nur den Nature Boy und den Hit Man, sondern das gesamte WWE Universum mit ihrer Bereitschaft, alles zu geben, um Chicago als Championesse zu verlassen.

Durch die diversen Matches, die Charlotte und Natalya bereits gegeneinander bestritten hatten, kannten beide den Stil der anderen in- und auswendig. Das führte dazu, dass es oft einfach darum ging, wer den besseren Konter auf den Konter der jeweils anderen fand.

Der ausschlaggebende Moment ereignete sich kurz vor Ende des Matches – nachdem Natalya sich sowohl aus der Natural Selection, als auch dem Cover nach einem wunderschön gesprungenen Moonsault befreit hatte. Charlotte ließ nicht locker und nahm Natalya in deren eigenen Aufgabegriff, den Sharpshooter. Nahezu unmittelbar, nachdem der Griff angesetzt war, ließ Ringrichter Charles Robinson das Match beenden, obwohl Natalya für jeden offensichtlich NICHT abgeklopft hatte. Hektisch übergab Robinson den Flairs den WWE Womens Championtitel und verließ anschließend ohne Umwege die Allstate Arena.

Dieser Vorfall spiegelte fast 1:1 den berüchtigten “Montreal Screwjob”  wieder, der sich bei der Survivor Series im Jahr 1997 ereignete, als Bret Hart vor den Augen seiner Landsleute und der ganzen Welt um den WWE Championtitel betrogen worden war. Dieser Abend markierte das dunkelste Kapitel in Harts Karriere und war maßgeblich verantwortlich für das 13 Jahre dauernde Exil des Hit Mans von WWE.

Bei WWE Payback war es, als durchlebten sie diesen Skandal ein zweites Mal.

Der Fakt, dass Robinson dieses Match leitete und für das Skandalurteil verantwortlich war, ist höchstwahrscheinlich kein Zufall. Es ist kein Geheimnis, dass er und die Flairs ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben. Der erfahrene Ringrichter bezeichnet Flair als seinen „Helden“ und als den Mann, der den größten Einfluss auf sein Leben bezüglich Sports Entertainment hatte. In ihrer gemeinsamen Zeit bei WCW ging Robinson sogar soweit, sich selbst als „Little Naitch“ zu bezeichnen. In den späten 90ern begleitete er Flair des Öfteren zum Ring und beeinflusste sogar Matches zu Gunsten des Nature Boys.

Der WWE Women's Champtiontitel wurde also auf höchst kontroverse Art und Weise verteidigt, doch Zeit zu feiern blieb keine für Charlotte und ihren Vater. Nur wenige Augenblicke nach dem „Chicago Screwjob“ stürzten sich Natalya und Bret hart wutentbrannt auf die zwei Mitglieder des Flair-Clans und nahmen beide in den Sharpshooter.

Am Ende humpelten Charlotte und Flair vom Ring und ließen Natalya und den Hit Man allein im Ring zurück, während das Adrenalin langsam abebbte und eines schmerzlich offenbar wurde – auch nach 19 Jahren liegt der Schatten von Montreal noch immer über der Hart-Familie.