John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

CHICAGO — Bei WWE Payback wurde die äußerst persönliche Rivalität zwischen John Cena und Bray Wyatt nicht durch unheimliche Gesänge oder mit Metaphern geladene Reden entschieden. Es war die unvergleichliche Hartnäckigkeit des Cenation-Anführers, die sich als die ultimative Salve in dieser monatelangen Schlacht um jede einzelne Seele des WWE-Universums erwies.

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Nachdem Cena den unheimlichen Redner bei WrestleMania 30 zum Schweigen gebracht hatte, ließ sich der „Mann der 1.000 Wahrheiten“ nicht in seiner Mission beirren, Cena – einen der charismatischsten und unbeugsamsten WWE Superstars aller Zeiten – in ein Monster zu verwandeln. Diese Mission führte beide Krieger in ein schonungsloses Stahlkäfig-Match bei Extreme Rules, wo Wyatts offenkundige Macht über die jüngsten und leidenschaftlichsten Mitglieder der Cenation dem Hinterwäldler Prediger dabei halfen einen unsauberen Sieg über den 14-fachen Welt-Champion zu erlangen, was gleichzeitig das Unentschieden in Siegen bedeutete.

Als Wyatt dem WWE-Universum weiterhin ins Gewissen predigte, indem er sich selbst zum Gott erklärte und seine Legionen aus verblüfften Anhängern in einen unheimlichen Chorus von „He’s Gott he Whole Whorld in His Hands“ führte, nahm Cena die Herausforderung zu einem Last-Man-Standing-Match bei WWE Payback an. Solch eine Schlacht kann nur gewonnen, wenn man seinen Gegner derart kampfunfähig gemacht hat, dass dieser bei der Auszählung bis 10 durch den Ringrichter nicht mehr auf die Beine kommt. 

John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

Bevor die Begegnung mit hohem Einsatz begann, schien das selbsternannte „notwenige Böse“ einen frühen Vorteil zu haben, da Luke Harper und Erick Rowan die Schlacht im Grunde zu einem 3-gegen-1 Handicap-Match verwandelten. Cena konnte sich glücklich schätzen, dass Unterstützung in Form von Jimmy & Jey Uso herbei eilte, die den Ring stürmten und Brays Familienmitglieder unschädlich machten.

Während die WWE Tag-Team-Champions die Schergen Rowan & Harper außerhalb des Rings in Schach hielten, fand sich Cena trotzdem für eine psychologisch zehrende Schlacht zwischen den Seilen wieder, in der Wyatt zweimal der Attitude Adjustment entkam und Sister Abigail auf den Cenation-Anführer losließ. Als das Publikum in Chicago lauter wurde, brachte Wyatt einen Klappstuhl in das Match, womit er immer wieder auf den Cenation-Anführer einschlug, bevor Cena ihn in die Finger bekam und sich damit an Wyatt rächte. Mit einem ähnlichen Einfallsreichtum, das ihm schon bei Extreme Rules 2012 in der Windy City einen Sieg gegen Brock Lesnar bescherte, suchte Cena unter dem Ring nach einem Tisch, um eine Vorstellung zu bieten, die das Publikum in der Allstate Arena ausflippen ließ.

Cenas Plan Wyatt durch das harte Holz zu wuchten schlug aber fehl, da Wyatt die Attitude Adjustment vermied und Cena selbst durch den Tisch donnerte. Wyatt schlug anschließend Kapital indem er Cena weiter mit den Treppenstufen quälte, die für den makabren Maestro kurze Zeit später als Podium diente, als er Legionen von singenden Mitgliedern des WWE-Universums dirigierte, die sich dazu entschieden hatten „den Bussarden zu folgen“.

Der erschöpfte Cena erreichte aber ein dringend benötigtes Momentum, als er jene Treppenstufen zuerst über seinen Kopf stemmte und dann auf Wyatt schleuderte. Obwohl dieser Kraftakt die meisten Gegner zur Auszählung auf dem Boden gehalten hätte, schaffte es Wyatt irgendwie zurück auf die Beine. Im der darauffolgenden Schlägerei traf Cena Wyatt mit einer weiteren Attitude Adjustment auf den Hallenboden, doch halfen Rowan & Harper dem „The Eater of Worlds“ zurück auf die Beine. Diese Einmischung führte zu noch mehr Chaos, da sich die Usos mit den hochgewachsenen Familienmitgliedern der Wyatts anlegten – ein Durcheinander, das den Offiziellen davon ablenkte, dass Bray zu einem möglichen 10-Count auf dem Boden lag. Als sich die beiden Duos mit ein paar gewaltigen Tisch Kollisionen gegenseitig kaltstellten, wurde die Schlacht zu einer echten Eins-gegen-Eins Angelegenheit.

John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

Als Wyatt sich selbst als auch den Cenation-Anführer in die Ringside-Absperrung krachen ließ, bekämpften sich die beiden Rivalen im Publikum und auf der Einzugsrampe, wo sie Pyrotechnik abfeuerten, als sie in die Technik stießen. Am Ende verpasste Cena Wyatt eine Attitude Adjustment die den „Mann der 1.000 Wahrheiten“ durch eine Equipment Kiste krachen ließ. Dann schob Cena in einem unglaublichen Kraftakt eine weitere Kiste auf die zerstörte Kiste, wo Wyatt auf dem Bauch lag und bestattete ihn zur Auszählung bis 10. Was Cena einen der wohl am härtesten erkämpften Siege seiner Karriere bescherte.

Hat Cena das WWE-Universum von dem scheinbar unnachgiebigen Köder Bray Wyatts gerettet, oder wird er „The Eater of Worlds“ noch teuflischer als je zuvor auferstehen? Zumindest für den Augenblick hat Cena gezeigt, dass nicht die ganze Welt in Wyatts Händen liegt. Und vielleicht ist das der größte aller Siege.

WWE Payback 2017
WWE Payback
Get WWE Network

Mitwirkende Superstars

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John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

CHICAGO — Bei WWE Payback wurde die äußerst persönliche Rivalität zwischen John Cena und Bray Wyatt nicht durch unheimliche Gesänge oder mit Metaphern geladene Reden entschieden. Es war die unvergleichliche Hartnäckigkeit des Cenation-Anführers, die sich als die ultimative Salve in dieser monatelangen Schlacht um jede einzelne Seele des WWE-Universums erwies.

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Nachdem Cena den unheimlichen Redner bei WrestleMania 30 zum Schweigen gebracht hatte, ließ sich der „Mann der 1.000 Wahrheiten“ nicht in seiner Mission beirren, Cena – einen der charismatischsten und unbeugsamsten WWE Superstars aller Zeiten – in ein Monster zu verwandeln. Diese Mission führte beide Krieger in ein schonungsloses Stahlkäfig-Match bei Extreme Rules, wo Wyatts offenkundige Macht über die jüngsten und leidenschaftlichsten Mitglieder der Cenation dem Hinterwäldler Prediger dabei halfen einen unsauberen Sieg über den 14-fachen Welt-Champion zu erlangen, was gleichzeitig das Unentschieden in Siegen bedeutete.

Als Wyatt dem WWE-Universum weiterhin ins Gewissen predigte, indem er sich selbst zum Gott erklärte und seine Legionen aus verblüfften Anhängern in einen unheimlichen Chorus von „He’s Gott he Whole Whorld in His Hands“ führte, nahm Cena die Herausforderung zu einem Last-Man-Standing-Match bei WWE Payback an. Solch eine Schlacht kann nur gewonnen, wenn man seinen Gegner derart kampfunfähig gemacht hat, dass dieser bei der Auszählung bis 10 durch den Ringrichter nicht mehr auf die Beine kommt. 

John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

Bevor die Begegnung mit hohem Einsatz begann, schien das selbsternannte „notwenige Böse“ einen frühen Vorteil zu haben, da Luke Harper und Erick Rowan die Schlacht im Grunde zu einem 3-gegen-1 Handicap-Match verwandelten. Cena konnte sich glücklich schätzen, dass Unterstützung in Form von Jimmy & Jey Uso herbei eilte, die den Ring stürmten und Brays Familienmitglieder unschädlich machten.

Während die WWE Tag-Team-Champions die Schergen Rowan & Harper außerhalb des Rings in Schach hielten, fand sich Cena trotzdem für eine psychologisch zehrende Schlacht zwischen den Seilen wieder, in der Wyatt zweimal der Attitude Adjustment entkam und Sister Abigail auf den Cenation-Anführer losließ. Als das Publikum in Chicago lauter wurde, brachte Wyatt einen Klappstuhl in das Match, womit er immer wieder auf den Cenation-Anführer einschlug, bevor Cena ihn in die Finger bekam und sich damit an Wyatt rächte. Mit einem ähnlichen Einfallsreichtum, das ihm schon bei Extreme Rules 2012 in der Windy City einen Sieg gegen Brock Lesnar bescherte, suchte Cena unter dem Ring nach einem Tisch, um eine Vorstellung zu bieten, die das Publikum in der Allstate Arena ausflippen ließ.

Cenas Plan Wyatt durch das harte Holz zu wuchten schlug aber fehl, da Wyatt die Attitude Adjustment vermied und Cena selbst durch den Tisch donnerte. Wyatt schlug anschließend Kapital indem er Cena weiter mit den Treppenstufen quälte, die für den makabren Maestro kurze Zeit später als Podium diente, als er Legionen von singenden Mitgliedern des WWE-Universums dirigierte, die sich dazu entschieden hatten „den Bussarden zu folgen“.

Der erschöpfte Cena erreichte aber ein dringend benötigtes Momentum, als er jene Treppenstufen zuerst über seinen Kopf stemmte und dann auf Wyatt schleuderte. Obwohl dieser Kraftakt die meisten Gegner zur Auszählung auf dem Boden gehalten hätte, schaffte es Wyatt irgendwie zurück auf die Beine. Im der darauffolgenden Schlägerei traf Cena Wyatt mit einer weiteren Attitude Adjustment auf den Hallenboden, doch halfen Rowan & Harper dem „The Eater of Worlds“ zurück auf die Beine. Diese Einmischung führte zu noch mehr Chaos, da sich die Usos mit den hochgewachsenen Familienmitgliedern der Wyatts anlegten – ein Durcheinander, das den Offiziellen davon ablenkte, dass Bray zu einem möglichen 10-Count auf dem Boden lag. Als sich die beiden Duos mit ein paar gewaltigen Tisch Kollisionen gegenseitig kaltstellten, wurde die Schlacht zu einer echten Eins-gegen-Eins Angelegenheit.

John Cena besiegte Bray Wyatt in einem Last Man Standing Match

Als Wyatt sich selbst als auch den Cenation-Anführer in die Ringside-Absperrung krachen ließ, bekämpften sich die beiden Rivalen im Publikum und auf der Einzugsrampe, wo sie Pyrotechnik abfeuerten, als sie in die Technik stießen. Am Ende verpasste Cena Wyatt eine Attitude Adjustment die den „Mann der 1.000 Wahrheiten“ durch eine Equipment Kiste krachen ließ. Dann schob Cena in einem unglaublichen Kraftakt eine weitere Kiste auf die zerstörte Kiste, wo Wyatt auf dem Bauch lag und bestattete ihn zur Auszählung bis 10. Was Cena einen der wohl am härtesten erkämpften Siege seiner Karriere bescherte.

Hat Cena das WWE-Universum von dem scheinbar unnachgiebigen Köder Bray Wyatts gerettet, oder wird er „The Eater of Worlds“ noch teuflischer als je zuvor auferstehen? Zumindest für den Augenblick hat Cena gezeigt, dass nicht die ganze Welt in Wyatts Händen liegt. Und vielleicht ist das der größte aller Siege.