NEW ORLEANS — AJ Styles überstand WrestleMania 34 und verteidigte dabei sogar noch seinen WWE Championtitel. Sein Herausforderer Shinsuke Nakamura konnte seine Enttäuschung über die Niederlage jedoch nicht kompensieren und verwandelte dieses „Traummatch“ schnell zu einem Albtraum.

Der King of Strong Style hatte sich seit seinem Sieg im Royal Rumble Match 2018 und der darauffolgenden Herausforderung zu einem WWE Champion Titelmatch bei WrestleMania 34 im Kopf des phänomenalen Superstars eingenistet. Immer wieder gab es die unheilsschwangere Vorhersage des Japaners: Knee to face (Knie ins Gesicht). Angekommen auf der Bühne der Unsterblichen, legte der exzentrische Superstar dann nach. Faustschläge, Tritte, Kniestöße... nur nicht ins Gesicht.

Styles und Nakamara ziehen in Dream-Match alle Register: WrestleMania 34 (WWE Network Exclusive)

WWE Champion AJ Styles und Shinsuke Nakamara treffen mit dem größten Preis von WWE auf dem Spiel stehend aufeinander: Mit freundlicher Genehmigung des preisgekrönten WWE Network.

Styles war gezwungen, aus der Defensive heraus zu kämpfen und tat das, indem er The Artist ein paar saftige Ohrfeigen verpasste und seinerseits einige Kniestöße ins Ziel brachte. Aufgrund des mentalen Vorteils Nakamuras und des Schattens, den ihre bisherige, gemeinsame Vergangenheit über dieses Match warf (das einzige Match der beiden bisher fand in Japan statt, wo Styles verlor), verlegte sich The Phenomenal One auf eine Mischung aus Pragmatismus und seinen unfassbaren Fähigkeiten im Ring. Er verhinderte das angekündigte „Knie ins Gesicht“, indem er das Bein Nakamuras einfach immer wieder ins Visier nahm und schließlich sogar mit den Calf Crusher malträtierte.

Der Rockstar von WWE veränderte daraufhin seine Taktik und verlegte sich mehr und mehr auf das Mattenwrestling. Beispielsweise nahm er Styles in einen Triangle Hold, der den Champion fast in die Bewusstlosigkeit geschickt hätte. Vom Erfolg dieser Umstellung beflügelt, ging Nakamura wieder dazu über, Kniestöße auszuteilen. Doch es war offensichtlich, dass jeder dieser Kniestöße auch Shinsuke selbst unglaubliche Schmerzen bereitete. Auch, wenn es immer noch ein ausgeglichenes Match war, so wuchs die Frustration beim Herausforderer mehr und mehr. Als er Styles schließlich weich genug geklopft hatte, um den Kinshasa zu zeigen, nutzte der Champion die Aggression Nakamuras zu seinem eigenen Vorteil, rollte seinen Gegner ein und in einen perfekten Styles Clash durch. Damit war das Match entschieden und der WWE Championtitel verteidigt.

Unabhängig davon, wer am Ende gewann, so belohnte das Match dennoch die Risiken, die beide auf ihrem Weg zu WrestleMania auf sich genommen hatten – so gesehen hatte dieses Match zwei Sieger. Zumindest schien das die Intention Nakamuras zu sein, als er den Sieger nach dem Match umarmte und anschließend einen Kniefall machte, um Styles den Titel zu präsentieren. Doch was zunächst wie eine höchst respektvolle Geste schien, diente lediglich dazu, Nakamura einen besseren Winkel zu geben für den verheerenden Uppercut, der folgen sollte.

Vor den Augen des WWE Universums veränderte sich Shinsuke Nakamura in ein Monster, während Styles sich vor Schmerzen auf der Matte krümmte. Die Tage des Artist, der seinen Gegnern mit Respekt begegnete, waren offenbar vorbei. Stattdessen sahen wir einen gnadenlosen Schläger, der AJ rücksichtlos aus dem Ring kickte und dabei lautstark japanischen Trash Talk vom Stapel ließ. Als letzte Erniedrigung ließ Nakamura dann auch noch den angekündigten Kinshasa außerhalb des Ringes folgen, bevor er die Halle verließ.

Nach allem, was geschehen ist, erscheint es als sehr unwarscheinlich, dass Styles nun nicht mehr vom Geist Nakamuras verfolgt werden wird. Der Champion trug sich an diesem Abend zwar als Sieger in die Geschichtsbücher ein, doch in Erinnerung wird ihm wohl vor allem das versprochene „Knie ins Gesicht“ von Nakamura bleiben.

NEW ORLEANS — AJ Styles überstand WrestleMania 34 und verteidigte dabei sogar noch seinen WWE Championtitel. Sein Herausforderer Shinsuke Nakamura konnte seine Enttäuschung über die Niederlage jedoch nicht kompensieren und verwandelte dieses „Traummatch“ schnell zu einem Albtraum.

Der King of Strong Style hatte sich seit seinem Sieg im Royal Rumble Match 2018 und der darauffolgenden Herausforderung zu einem WWE Champion Titelmatch bei WrestleMania 34 im Kopf des phänomenalen Superstars eingenistet. Immer wieder gab es die unheilsschwangere Vorhersage des Japaners: Knee to face (Knie ins Gesicht). Angekommen auf der Bühne der Unsterblichen, legte der exzentrische Superstar dann nach. Faustschläge, Tritte, Kniestöße... nur nicht ins Gesicht.

Styles und Nakamara ziehen in Dream-Match alle Register: WrestleMania 34 (WWE Network Exclusive)

WWE Champion AJ Styles und Shinsuke Nakamara treffen mit dem größten Preis von WWE auf dem Spiel stehend aufeinander: Mit freundlicher Genehmigung des preisgekrönten WWE Network.

Styles war gezwungen, aus der Defensive heraus zu kämpfen und tat das, indem er The Artist ein paar saftige Ohrfeigen verpasste und seinerseits einige Kniestöße ins Ziel brachte. Aufgrund des mentalen Vorteils Nakamuras und des Schattens, den ihre bisherige, gemeinsame Vergangenheit über dieses Match warf (das einzige Match der beiden bisher fand in Japan statt, wo Styles verlor), verlegte sich The Phenomenal One auf eine Mischung aus Pragmatismus und seinen unfassbaren Fähigkeiten im Ring. Er verhinderte das angekündigte „Knie ins Gesicht“, indem er das Bein Nakamuras einfach immer wieder ins Visier nahm und schließlich sogar mit den Calf Crusher malträtierte.

Der Rockstar von WWE veränderte daraufhin seine Taktik und verlegte sich mehr und mehr auf das Mattenwrestling. Beispielsweise nahm er Styles in einen Triangle Hold, der den Champion fast in die Bewusstlosigkeit geschickt hätte. Vom Erfolg dieser Umstellung beflügelt, ging Nakamura wieder dazu über, Kniestöße auszuteilen. Doch es war offensichtlich, dass jeder dieser Kniestöße auch Shinsuke selbst unglaubliche Schmerzen bereitete. Auch, wenn es immer noch ein ausgeglichenes Match war, so wuchs die Frustration beim Herausforderer mehr und mehr. Als er Styles schließlich weich genug geklopft hatte, um den Kinshasa zu zeigen, nutzte der Champion die Aggression Nakamuras zu seinem eigenen Vorteil, rollte seinen Gegner ein und in einen perfekten Styles Clash durch. Damit war das Match entschieden und der WWE Championtitel verteidigt.

Unabhängig davon, wer am Ende gewann, so belohnte das Match dennoch die Risiken, die beide auf ihrem Weg zu WrestleMania auf sich genommen hatten – so gesehen hatte dieses Match zwei Sieger. Zumindest schien das die Intention Nakamuras zu sein, als er den Sieger nach dem Match umarmte und anschließend einen Kniefall machte, um Styles den Titel zu präsentieren. Doch was zunächst wie eine höchst respektvolle Geste schien, diente lediglich dazu, Nakamura einen besseren Winkel zu geben für den verheerenden Uppercut, der folgen sollte.

Vor den Augen des WWE Universums veränderte sich Shinsuke Nakamura in ein Monster, während Styles sich vor Schmerzen auf der Matte krümmte. Die Tage des Artist, der seinen Gegnern mit Respekt begegnete, waren offenbar vorbei. Stattdessen sahen wir einen gnadenlosen Schläger, der AJ rücksichtlos aus dem Ring kickte und dabei lautstark japanischen Trash Talk vom Stapel ließ. Als letzte Erniedrigung ließ Nakamura dann auch noch den angekündigten Kinshasa außerhalb des Ringes folgen, bevor er die Halle verließ.

Nach allem, was geschehen ist, erscheint es als sehr unwarscheinlich, dass Styles nun nicht mehr vom Geist Nakamuras verfolgt werden wird. Der Champion trug sich an diesem Abend zwar als Sieger in die Geschichtsbücher ein, doch in Erinnerung wird ihm wohl vor allem das versprochene „Knie ins Gesicht“ von Nakamura bleiben.