DALLAS – Bei einigen WrestleMania Matches ging es um Titel, bei anderen um Stolz. Im Falle des No Holds Barred Street Fights zwischen Brock Lesnar und Dean Ambrose war der einzige Antrieb die totale Zerstörung des Gegners. Und als es, wohin man auch blickte, nur noch geschundene Körper zu sehen gab, war es am Ende die Bestie, die nach 13 German Suplexes und einem donnernden F-5 auf einen Berg von Stahlstühlen, den Sieg errang.

Match Fotos

Es war kein Geheimnis, dass Dean Ambrose bis an die Zähne bewaffnet in dieses Match gehen würde. Nicht umsonst legte er sich er in den Wochen vor WrestleMania ein beachtliches Arsenal der Zerstörung zu, wobei seine stärkste Waffe nach wie vor der eigene unkontrollierbare Wahnsinn war. Zweifellos stand Ambrose jedoch einem Mann gegenüber, der selbst als eine einzige Waffe zu bezeichnen ist – dem Eroberer Brock Lesnar.

Sobald die Ringglocke geläutet wurde, gingen die Gladiatoren ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander los. Aber auch wenn sich Ambrose kopfüber der Bestie entgegenwarf, war es doch Lesnar, der die erste Charge an Tickets nach Suplex City ausstellte. Unglücklicherweise für den Lunatic Fringe, sollte er an diesem Abend nicht nur die Reise nach, sondern auch eine ganze Stadtführung durch Suplex City erhalten.

Selbst, als Ambrose sich einen Kendo Stock griff und damit auf die Bestie einprügelte, war der Angriffsdrang Lesnars nicht zu bändigen. Die Anomalie entriss Ambrose den Stock und zerbrach ihn, als Zeichen, dass er auf diese Art Hilfsmittel nicht angewiesen war. Lesnar verließ sich lieber auf die Zerstörungskraft seiner eigenen Hände.

Durch einen Tiefschlag kam Ambrose zurück ins Match. Als er jedoch die, von niemand geringerem als dem WWE Hall of Famer Terry Funk spendierte, Kettensäge einsetzen wollte, erwies sich sein Gegner erneut als das entscheidende bisschen schneller. Lesnar hämmerte Ambrose kurzerhand auf den Boden des AT&T Stadiums.  Aber auch Ambrose reagierte schnell und spontan, indem er sich einen Laptop und einen Stahlstuhl griff, um gegen seinen Kontrahenten vorzugehen. Die nächste beeindruckende Wende nahm das Match, als es Lesnar schließlich gelang, seinen bis dahin elften German Suplex anzubringen – vom obersten Ringseil!

Doch Ambrose steckte auch diese Attacke weg. Mit Wahnsinn in den Augen ging er auf Brock los und nutze erneut alles als Waffe, was ihm in die Finger kam. So entlud der Lunatic Fringe zum Beispiel einen Feuerlöscher ins Gesicht Lesnars, bevor er mit einem Stahlstuhl in der Hand vom obersten Ringseil auf den Eroberer herabstürzte.

Von jetzt an verfolgte Ambrose einen konkreten Plan. Er warf eine ganze Reihe an Stahlstühlen in den Ring, wurde aber von German Suplex Nr. 12 in seinem Ansinnen gestoppt. Kurzfristig. Denn als Lesnar zum entscheidenden F-5 ansetzte, konterte Dean und ließ seinen Gegner via Dirty Deeds auf die gehäuften Stühle krachen. Im nächsten Schritt griff Ambrose nach dem Geschenk Mick Foleys – „Barbie“ – doch bevor er auch nur einen Schlag ins Ziel bringen konnte, gelang Brock Lesnar der nächste Konter. Womit? Natürlich mit dem 13. German Suplex des Matches. Und die 13 sollte sich an diesem Abend auch als die Unglückszahl für Ambrose herausstellen, denn nach diesem letzten German Suplex gelang es ihm nicht mehr, sich gegen den finalen F-5 auf den Haufen aus Stahlstühlen zur Wehr zu setzen.

Doch auch, wenn Brock Lesnar das AT&T Stadium als Sieger verließ, kann niemand die unfassbare Widerstandkraft und Zähigkeit von Ambrose leugnen. Wahrscheinlich nicht einmal die Bestie in Menschengestalt.

DALLAS – Bei einigen WrestleMania Matches ging es um Titel, bei anderen um Stolz. Im Falle des No Holds Barred Street Fights zwischen Brock Lesnar und Dean Ambrose war der einzige Antrieb die totale Zerstörung des Gegners. Und als es, wohin man auch blickte, nur noch geschundene Körper zu sehen gab, war es am Ende die Bestie, die nach 13 German Suplexes und einem donnernden F-5 auf einen Berg von Stahlstühlen, den Sieg errang.

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Es war kein Geheimnis, dass Dean Ambrose bis an die Zähne bewaffnet in dieses Match gehen würde. Nicht umsonst legte er sich er in den Wochen vor WrestleMania ein beachtliches Arsenal der Zerstörung zu, wobei seine stärkste Waffe nach wie vor der eigene unkontrollierbare Wahnsinn war. Zweifellos stand Ambrose jedoch einem Mann gegenüber, der selbst als eine einzige Waffe zu bezeichnen ist – dem Eroberer Brock Lesnar.

Sobald die Ringglocke geläutet wurde, gingen die Gladiatoren ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander los. Aber auch wenn sich Ambrose kopfüber der Bestie entgegenwarf, war es doch Lesnar, der die erste Charge an Tickets nach Suplex City ausstellte. Unglücklicherweise für den Lunatic Fringe, sollte er an diesem Abend nicht nur die Reise nach, sondern auch eine ganze Stadtführung durch Suplex City erhalten.

Selbst, als Ambrose sich einen Kendo Stock griff und damit auf die Bestie einprügelte, war der Angriffsdrang Lesnars nicht zu bändigen. Die Anomalie entriss Ambrose den Stock und zerbrach ihn, als Zeichen, dass er auf diese Art Hilfsmittel nicht angewiesen war. Lesnar verließ sich lieber auf die Zerstörungskraft seiner eigenen Hände.

Durch einen Tiefschlag kam Ambrose zurück ins Match. Als er jedoch die, von niemand geringerem als dem WWE Hall of Famer Terry Funk spendierte, Kettensäge einsetzen wollte, erwies sich sein Gegner erneut als das entscheidende bisschen schneller. Lesnar hämmerte Ambrose kurzerhand auf den Boden des AT&T Stadiums.  Aber auch Ambrose reagierte schnell und spontan, indem er sich einen Laptop und einen Stahlstuhl griff, um gegen seinen Kontrahenten vorzugehen. Die nächste beeindruckende Wende nahm das Match, als es Lesnar schließlich gelang, seinen bis dahin elften German Suplex anzubringen – vom obersten Ringseil!

Doch Ambrose steckte auch diese Attacke weg. Mit Wahnsinn in den Augen ging er auf Brock los und nutze erneut alles als Waffe, was ihm in die Finger kam. So entlud der Lunatic Fringe zum Beispiel einen Feuerlöscher ins Gesicht Lesnars, bevor er mit einem Stahlstuhl in der Hand vom obersten Ringseil auf den Eroberer herabstürzte.

Von jetzt an verfolgte Ambrose einen konkreten Plan. Er warf eine ganze Reihe an Stahlstühlen in den Ring, wurde aber von German Suplex Nr. 12 in seinem Ansinnen gestoppt. Kurzfristig. Denn als Lesnar zum entscheidenden F-5 ansetzte, konterte Dean und ließ seinen Gegner via Dirty Deeds auf die gehäuften Stühle krachen. Im nächsten Schritt griff Ambrose nach dem Geschenk Mick Foleys – „Barbie“ – doch bevor er auch nur einen Schlag ins Ziel bringen konnte, gelang Brock Lesnar der nächste Konter. Womit? Natürlich mit dem 13. German Suplex des Matches. Und die 13 sollte sich an diesem Abend auch als die Unglückszahl für Ambrose herausstellen, denn nach diesem letzten German Suplex gelang es ihm nicht mehr, sich gegen den finalen F-5 auf den Haufen aus Stahlstühlen zur Wehr zu setzen.

Doch auch, wenn Brock Lesnar das AT&T Stadium als Sieger verließ, kann niemand die unfassbare Widerstandkraft und Zähigkeit von Ambrose leugnen. Wahrscheinlich nicht einmal die Bestie in Menschengestalt.