The Undertaker vs. Bray Wyatt

Bray Wyatt hat den Undertaker über Wochen hinweg herausgerufen und versprach dabei, dass er die Seele des "Deadmans" auf der Größten Bühne von Allen an sich nehmen werde. The New Face of Fear bekommt seinen Wunsch erfüllt, denn der Sensemann akzeptierte seine Herausforderung für die Nacht vom 29. auf den 30. März, für den möglicherweise furchteinflößendsten Showdown der WrestleMania Geschichte.

Fast einen Monat lang hat Wyatt mystische Botschaften gesendet und ließ das WWE-Universum darüber im Unklaren, an wen (oder was) er sich wendete. Bei WWE Fastlane  machte Wyatt seine Nachricht ein wenig deutlicher. Wyatt benutzte die legendäre Symbolik des Undertakers für seine eigenen Zwecke und ließ sich von Druiden in einem Sarg zum Ring tragen, von dem er mit einem teuflischen Grinsen hervortrat und die Herausforderung stellte. Wyatt behauptete der Undertaker sei zu einem Sterblichen geworden, seit seine Streak bei der Show der Shows im letzten Jahr zu Ende gegangen war. Wyatt sagte, er habe keine Angst mehr for dem Phenom und erklärte, dass seine Mission darin bestünde den Deadman "nach Hause" zu schicken.

WrestleMania live bei maxdome 

Doch vom Undertaker hatte niemand etwas gesehen oder gehört, seit Brock Lesnar ihn in einem der schockierendsten Momente der Sports-Entertainment Geschichte gepinnt hatte, was viele daran zweifeln ließ, ob Wyatts Herausforderung beantwortet werden würde. The New Face of Fear erhöhte den Einsatz, indem er bei Monday Night Raw einen Sarg in Brand setzte, in der Hoffnung den Deadman herauszulocken, doch es blieb bei der Funkstille. Wyatt machte das WWE-Universum sprachlos, als er bekanntmachte, in den Besitz von Undertakers Urne gelangt zu sein und damit drohte die mystischen Mächte auf das WWE-Universum loszulassen.

In der Raw-Ausgabe vom 9. März, öffnete Wyatt die Urne und brach in einem wahnsinnigen Lachen aus, als er enthüllte, dass sie leer war. Doch bevor Wyatts finstere Predigt weitergehen konnte, fuhren Blitz und Donner durch die Arena und der Undertaker machte sich endlich bemerkbar. Das Phenom erklärte, dass Wyatt in "Frieden ruhen" werde, akzeptierte die Herausforderung und schickte einen Blitz herab auf Wyatts geschätzten Schaukelstuhl, der sofort in Flammen aufging. Wyatts Reaktion war ungewöhnlich, um es milde auszudrücken. Es gab keine Furcht, kein Zittern und keine Wut; bloß Tränen der Freude im Anlitz von The New Face of Fear.

Was wird passieren, wenn der Undertaker in das The New Face of Fear starrt? Kann er sich nach der schlimmsten Niederlage seiner Karriere wieder reinwaschen, oder wird Bray Wyatt den Deadman in seine letzte Ruhestätte schicken? Das WWE-Universum wird es bei WrestleMania 31, Sonntagnacht, den 29. März, live bei maxdome erfahren!

The Undertaker vs. Bray Wyatt

SANTA CLARA, KALIF. —  Niemand sollte jemals die Toten erwecken. 

Soviel war klar, als das Match zwischen Bray Wyatt und dem Untertaker sich dem Ende entgegen neigte. Wyatt hatte am Sarg des Deadman gerüttelt und ihn auf die größte Bühne von Allen heraufbeschworen, um ein Exempel zu statuieren. Und um zu beweisen, dass er selbst das „New Face of Fear“ ist.

Stattdessen musste Wyatt lernen, dass WrestleMania noch immer die Domäne des Undertakers ist.

Fotos des grausamen Aufeinandertreffens

Nach Wochen, in denen er den Deadman aus der Ferne verbal provozierte und bedrohte, schritt Wyatt, umgeben von schlurfenden Vogelscheuchen, die ihm auf Schritt und Tritt folgten, zum Ring. Sollten diese Gestalten den Zweck gehabt haben, das Böse fernzuhalten, so haben sie versagt. Denn Minuten später verkündete der unverkennbare Gongschlag die Auferstehung des Undertakers.

Videos der größten Comebacks des Undertakers

Die kalifornische Sonne mag die Szenerie vielleicht nicht ins perfekte Licht getaucht haben, doch es war unmöglich, den größten Gladiator der WrestleMania-Geschichte zu übersehen. Mit seinem schwarzen Cowboyhut und dem langen Ledermantel schritt er fast schon bedächtig durch die Nebelschwaden, die sich erhoben hatten, zum Ring. Und so applaudierten die 76.976 Fans im Levi‘s Stadium nicht, sondern waren gebannt von der Mythologie des Undertakers.

Bisher ungesehene Fotos aus der Karriere des WWE-Phänomens

Aber war Wyatt eingeschüchtert? Von wegen! Selbst als der Deadman ihm einen stechenden Blick zuwarf, der ausdrückte – „Du hättest die Hölle nicht heraufbeschwören sollen, Junge“ – zuckte Bray Wyatt nicht einmal mit der Wimper.

The Undertaker vs. Bray Wyatt

Und als die letzten Klänge der Musik des Undertakers verstummten, kam plötzlich Leben in die Fans. Was zunächst ein „Undertaker“-Chant war, wurde zu einer Eruption, als der erste Big Boot des Matches Wyatt auf die Matte schickte. Das Phänomen von WWE begann sofort damit, seine ganz eigenen und typischen Aktionen zu zeigen. Mit einer Power und Agilität, als wären die letzten Dekaden nicht existent, setzte der Undertaker einen Treffer nach dem anderen an Kopf und Körper seines Gegners. Schon bald folgten die Snake Eyes und es war, als wäre man auf dem Konzert seiner Lieblingsband und sie spielten alle ihre Hits.

Wer waren die 20 größten Rivalen des Undertakers?

Es war klar, dass der Undertaker eine Botschaft sandte – nicht nur an Wyatt, sondern an jeden der dachte, er könne sich nach dem Ende der Streak am Deadman versuchen.

Doch Bray war unnachgiebig. Mit roher Gewalt brachte er seinen Gegner auf die Matte und ließ einen Hagelschauer aus Elbowdrops auf ihn niedergehen. Er verkeilte sogar den Kopf des Takers am Ringpfosten und warf seinen massigen Leib dagegen. Gegen Lesnar war es eine Gehirnerschütterung, die den Deadman das Match – und die Streak – kostete und zwischenzeitlich schien es, als könne sich dieses Schicksal auch bei WrestleMania 31 wiederholen.

Fünf Fakten über das Phänomen von WWE

Und dann, wie aus dem Nichts, nahm der Undertaker Wyatt ins Hell´s Gate. Wie ein Alligator, der aus seiner Starre erwacht und die Zähne in den Hals seines Opfers gräbt. Bray befreite sich zwar, doch beide Männer hatten große Probleme, wieder auf die Beine zu kommen. Als es schließlich soweit war, ergriff The New Face of Fear die Initiative und schickte seinen Gegner mit einem harten Slam zurück auf den Boden.

The Undertaker vs. Bray Wyatt

Eine fast greifbare Sorge um den Undertaker ging durch das Stadion. Niemand wollte einen verletzlichen Undertaker sehen. Alle wollten den Mann sehen, der Shawn Michaels, Triple H und jeden anderen Superstar besiegt hatte, der seinen Weg auf der größten Bühne von Allen kreuzte. Die Frage war nur, ob dieser Mann überhaupt noch existierte.

Durchlebt die epischsten Matches der legendären Understaker-Streak bei WrestleMania

Doch der Undertaker ist kein einfacher Mann, er ist der Deadman. Das Phänomen.

Das wurde klar, als Bray Wyatt seinen Gegner in den Ansatz zu Sister Abigail nahm und plötzlich selbst die kalte Hand des Takers an seiner Kehle spürte. Nach einem krachenden Chokeslam zog der Undertaker seinen Daumen über die Kehle und kündigte so den finalen Akt, den Tombstone, an. Der Piledriver kam und an jedem anderen Abend und Gegner hätte er das Match entschieden. Doch nicht heute und nicht gegen Bray Wyatt. Der Verschlinger der Welten befreite sich aus den Cover und zeigte an, dass der Tanz mit dem Teufel noch nicht beendet war.

Videos der besten Einzüge des Undertakers bei WrestleMania

Als der Undertaker erneut seinen Tombstone zeigen wollte, konterte Wyatt blitzschnell mit Sister Abigail. Aber auch das WWE-Phänomen riss die Schulter bei zwei hoch und unterbrach das Cover. Beide Gegner waren erschöpft und lagen am Boden, während der Ringrichter sie anzählte.

Plötzlich erhob sich Wyatt zu seinem Spinnengang, mit dem er schon so vielen Gegnern das Fürchten lehrte. Doch der Undertaker war immun gegen die furchteinfößende Geste Wyatts. Als auch er sich erhob und mit kaltem, starrem Blick Bray Wyatt durchbohrte, war es soweit. Für einen Augenblick verlor Wyatt die Nerven. Es ist eben eine Sache, den Teufel herauszufordern – doch eine andere, wenn er an die Haustür klopft.

Es entbrannte ein offener Schlagabtausch, den Wyatt tatsächlich für sich entschied. Er war es auch, der am Ende seinen Daumen über die Kehle zog und den Undertaker verspotten wollte. Doch den nächsten Ansatz zu Sister Abigail hatte der Deadman bereits erwartet. Er konterte mit seinem Tobstone Piledriver, faltete die Arme von Bray Wyatt über dessen Brust zusammen und besiegte, zum 22. Mal, seinen Gegner bei WrestleMania.

Ein Jahr nach seiner Niederlage gegen Brock Lesnar bewies der Undertaker, dass er noch immer für einen guten Kampf zu haben und bei WrestleMania kaum zu überwinden ist. Und Bray Wyatt? Er beschwor die Toten und zahlte einen hohen Preis dafür. New Face of Fear? Ja, eines Tages. Aber noch nicht heute.

WrestleMania
WrestleMania
Get WWE Network
WrestleMania
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The Undertaker vs. Bray Wyatt

Bray Wyatt hat den Undertaker über Wochen hinweg herausgerufen und versprach dabei, dass er die Seele des "Deadmans" auf der Größten Bühne von Allen an sich nehmen werde. The New Face of Fear bekommt seinen Wunsch erfüllt, denn der Sensemann akzeptierte seine Herausforderung für die Nacht vom 29. auf den 30. März, für den möglicherweise furchteinflößendsten Showdown der WrestleMania Geschichte.

Fast einen Monat lang hat Wyatt mystische Botschaften gesendet und ließ das WWE-Universum darüber im Unklaren, an wen (oder was) er sich wendete. Bei WWE Fastlane  machte Wyatt seine Nachricht ein wenig deutlicher. Wyatt benutzte die legendäre Symbolik des Undertakers für seine eigenen Zwecke und ließ sich von Druiden in einem Sarg zum Ring tragen, von dem er mit einem teuflischen Grinsen hervortrat und die Herausforderung stellte. Wyatt behauptete der Undertaker sei zu einem Sterblichen geworden, seit seine Streak bei der Show der Shows im letzten Jahr zu Ende gegangen war. Wyatt sagte, er habe keine Angst mehr for dem Phenom und erklärte, dass seine Mission darin bestünde den Deadman "nach Hause" zu schicken.

WrestleMania live bei maxdome 

Doch vom Undertaker hatte niemand etwas gesehen oder gehört, seit Brock Lesnar ihn in einem der schockierendsten Momente der Sports-Entertainment Geschichte gepinnt hatte, was viele daran zweifeln ließ, ob Wyatts Herausforderung beantwortet werden würde. The New Face of Fear erhöhte den Einsatz, indem er bei Monday Night Raw einen Sarg in Brand setzte, in der Hoffnung den Deadman herauszulocken, doch es blieb bei der Funkstille. Wyatt machte das WWE-Universum sprachlos, als er bekanntmachte, in den Besitz von Undertakers Urne gelangt zu sein und damit drohte die mystischen Mächte auf das WWE-Universum loszulassen.

In der Raw-Ausgabe vom 9. März, öffnete Wyatt die Urne und brach in einem wahnsinnigen Lachen aus, als er enthüllte, dass sie leer war. Doch bevor Wyatts finstere Predigt weitergehen konnte, fuhren Blitz und Donner durch die Arena und der Undertaker machte sich endlich bemerkbar. Das Phenom erklärte, dass Wyatt in "Frieden ruhen" werde, akzeptierte die Herausforderung und schickte einen Blitz herab auf Wyatts geschätzten Schaukelstuhl, der sofort in Flammen aufging. Wyatts Reaktion war ungewöhnlich, um es milde auszudrücken. Es gab keine Furcht, kein Zittern und keine Wut; bloß Tränen der Freude im Anlitz von The New Face of Fear.

Was wird passieren, wenn der Undertaker in das The New Face of Fear starrt? Kann er sich nach der schlimmsten Niederlage seiner Karriere wieder reinwaschen, oder wird Bray Wyatt den Deadman in seine letzte Ruhestätte schicken? Das WWE-Universum wird es bei WrestleMania 31, Sonntagnacht, den 29. März, live bei maxdome erfahren!

The Undertaker vs. Bray Wyatt

SANTA CLARA, KALIF. —  Niemand sollte jemals die Toten erwecken. 

Soviel war klar, als das Match zwischen Bray Wyatt und dem Untertaker sich dem Ende entgegen neigte. Wyatt hatte am Sarg des Deadman gerüttelt und ihn auf die größte Bühne von Allen heraufbeschworen, um ein Exempel zu statuieren. Und um zu beweisen, dass er selbst das „New Face of Fear“ ist.

Stattdessen musste Wyatt lernen, dass WrestleMania noch immer die Domäne des Undertakers ist.

Fotos des grausamen Aufeinandertreffens

Nach Wochen, in denen er den Deadman aus der Ferne verbal provozierte und bedrohte, schritt Wyatt, umgeben von schlurfenden Vogelscheuchen, die ihm auf Schritt und Tritt folgten, zum Ring. Sollten diese Gestalten den Zweck gehabt haben, das Böse fernzuhalten, so haben sie versagt. Denn Minuten später verkündete der unverkennbare Gongschlag die Auferstehung des Undertakers.

Videos der größten Comebacks des Undertakers

Die kalifornische Sonne mag die Szenerie vielleicht nicht ins perfekte Licht getaucht haben, doch es war unmöglich, den größten Gladiator der WrestleMania-Geschichte zu übersehen. Mit seinem schwarzen Cowboyhut und dem langen Ledermantel schritt er fast schon bedächtig durch die Nebelschwaden, die sich erhoben hatten, zum Ring. Und so applaudierten die 76.976 Fans im Levi‘s Stadium nicht, sondern waren gebannt von der Mythologie des Undertakers.

Bisher ungesehene Fotos aus der Karriere des WWE-Phänomens

Aber war Wyatt eingeschüchtert? Von wegen! Selbst als der Deadman ihm einen stechenden Blick zuwarf, der ausdrückte – „Du hättest die Hölle nicht heraufbeschwören sollen, Junge“ – zuckte Bray Wyatt nicht einmal mit der Wimper.

The Undertaker vs. Bray Wyatt

Und als die letzten Klänge der Musik des Undertakers verstummten, kam plötzlich Leben in die Fans. Was zunächst ein „Undertaker“-Chant war, wurde zu einer Eruption, als der erste Big Boot des Matches Wyatt auf die Matte schickte. Das Phänomen von WWE begann sofort damit, seine ganz eigenen und typischen Aktionen zu zeigen. Mit einer Power und Agilität, als wären die letzten Dekaden nicht existent, setzte der Undertaker einen Treffer nach dem anderen an Kopf und Körper seines Gegners. Schon bald folgten die Snake Eyes und es war, als wäre man auf dem Konzert seiner Lieblingsband und sie spielten alle ihre Hits.

Wer waren die 20 größten Rivalen des Undertakers?

Es war klar, dass der Undertaker eine Botschaft sandte – nicht nur an Wyatt, sondern an jeden der dachte, er könne sich nach dem Ende der Streak am Deadman versuchen.

Doch Bray war unnachgiebig. Mit roher Gewalt brachte er seinen Gegner auf die Matte und ließ einen Hagelschauer aus Elbowdrops auf ihn niedergehen. Er verkeilte sogar den Kopf des Takers am Ringpfosten und warf seinen massigen Leib dagegen. Gegen Lesnar war es eine Gehirnerschütterung, die den Deadman das Match – und die Streak – kostete und zwischenzeitlich schien es, als könne sich dieses Schicksal auch bei WrestleMania 31 wiederholen.

Fünf Fakten über das Phänomen von WWE

Und dann, wie aus dem Nichts, nahm der Undertaker Wyatt ins Hell´s Gate. Wie ein Alligator, der aus seiner Starre erwacht und die Zähne in den Hals seines Opfers gräbt. Bray befreite sich zwar, doch beide Männer hatten große Probleme, wieder auf die Beine zu kommen. Als es schließlich soweit war, ergriff The New Face of Fear die Initiative und schickte seinen Gegner mit einem harten Slam zurück auf den Boden.

The Undertaker vs. Bray Wyatt

Eine fast greifbare Sorge um den Undertaker ging durch das Stadion. Niemand wollte einen verletzlichen Undertaker sehen. Alle wollten den Mann sehen, der Shawn Michaels, Triple H und jeden anderen Superstar besiegt hatte, der seinen Weg auf der größten Bühne von Allen kreuzte. Die Frage war nur, ob dieser Mann überhaupt noch existierte.

Durchlebt die epischsten Matches der legendären Understaker-Streak bei WrestleMania

Doch der Undertaker ist kein einfacher Mann, er ist der Deadman. Das Phänomen.

Das wurde klar, als Bray Wyatt seinen Gegner in den Ansatz zu Sister Abigail nahm und plötzlich selbst die kalte Hand des Takers an seiner Kehle spürte. Nach einem krachenden Chokeslam zog der Undertaker seinen Daumen über die Kehle und kündigte so den finalen Akt, den Tombstone, an. Der Piledriver kam und an jedem anderen Abend und Gegner hätte er das Match entschieden. Doch nicht heute und nicht gegen Bray Wyatt. Der Verschlinger der Welten befreite sich aus den Cover und zeigte an, dass der Tanz mit dem Teufel noch nicht beendet war.

Videos der besten Einzüge des Undertakers bei WrestleMania

Als der Undertaker erneut seinen Tombstone zeigen wollte, konterte Wyatt blitzschnell mit Sister Abigail. Aber auch das WWE-Phänomen riss die Schulter bei zwei hoch und unterbrach das Cover. Beide Gegner waren erschöpft und lagen am Boden, während der Ringrichter sie anzählte.

Plötzlich erhob sich Wyatt zu seinem Spinnengang, mit dem er schon so vielen Gegnern das Fürchten lehrte. Doch der Undertaker war immun gegen die furchteinfößende Geste Wyatts. Als auch er sich erhob und mit kaltem, starrem Blick Bray Wyatt durchbohrte, war es soweit. Für einen Augenblick verlor Wyatt die Nerven. Es ist eben eine Sache, den Teufel herauszufordern – doch eine andere, wenn er an die Haustür klopft.

Es entbrannte ein offener Schlagabtausch, den Wyatt tatsächlich für sich entschied. Er war es auch, der am Ende seinen Daumen über die Kehle zog und den Undertaker verspotten wollte. Doch den nächsten Ansatz zu Sister Abigail hatte der Deadman bereits erwartet. Er konterte mit seinem Tobstone Piledriver, faltete die Arme von Bray Wyatt über dessen Brust zusammen und besiegte, zum 22. Mal, seinen Gegner bei WrestleMania.

Ein Jahr nach seiner Niederlage gegen Brock Lesnar bewies der Undertaker, dass er noch immer für einen guten Kampf zu haben und bei WrestleMania kaum zu überwinden ist. Und Bray Wyatt? Er beschwor die Toten und zahlte einen hohen Preis dafür. New Face of Fear? Ja, eines Tages. Aber noch nicht heute.