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Team Raw besiegt Team SmackDown im traditionellen 5-gegen-5 Survivor Series Elimination Match der Männer

Team Raw besiegt Team SmackDown im traditionellen 5-gegen-5 Survivor Series Elimination Match der Männer

HOUSTON — Mit dem Zwischenstand von 3:3 ging es bei der Survivor Series ins letzte Match des Abends zwischen Team Raw und Team SmackDown und am Ende war es das Team der roten Show, welches sich den hart erkämpften Sieg – und damit die Vorherrschaft – sicherte. Doch dieser Sieg war zugleich mit einer Menge Kontroversen verbunden, wie vor allem der Konflikt kurz vor Matchende zwischen Triple H und dem Team-Captain von Raw, Kurt Angle, belegt.

Wie erwartet war Braun Strowman eine Macht für Team Raw, der im Alleingang SmackDown LIVEs Shinsuke Nakamura und gleich darauf auch Bobby Roode mit krachenden Running Powerslams aus dem Match nahm. Daraufhin versuchten John Cena und Randy Orton, The Monster Among Men mit gemeinsamen Aktionen zu besiegen, doch erst mit der Hilfe aller Mitglieder von Team SmackDown (inklusive Nakamura & Roode) gelang es ihnen, Strowman durch das Pult der deutschsprachigen Kommentatoren zu befördern und so vorerst aus der Gleichung zu nehmen.

Als Cena dann auch noch zwei Attitude Adjustments gegen Samoa Joe zeigte und diesen anschließend bis drei pinnte, war zwischenzeitlich wieder so etwas wie Ordnung hergestellt.

Bald darauf fand sich Cena allerdings mit Kurt Angle im Ring wieder – also mit dem Superstar, gegen den Cena im Jahr 2002 sein WWE-Debüt bei SmackDown bestritt. Schnell wurde klar, dass der Olympische Held es noch immer drauf hat und so war John Cena schon bald im gefürchteten Angle Lock gefangen, dem schnell auch der Angle Slam folgte. Shane McMahon unterbrach zwar das anschließende Cover, doch auch Team Raw war hellwach. Ein perfekt getimeter Coup de Grâce von Finn Bálor ermöglichte dem Raw General Manager einen zweiten Angle Slam. Und nicht nur das – Angle zeigte den Pin gegen Cena und reduzierte Team SmackDown damit auf lediglich zwei verbleibende Mitglieder: Randy Orton und Shane McMahon.

Der nächste, der vom roten Team auf´s Korn genommen wurde, war Orton. Finn Bálor stellte sich der Herausforderung und brannte ein Feuerwerk an Aktionen ab, mit dem er die Viper an den Rand einer Eliminierung brachte. Mit seinem Sling Blade und dem Hesitation Dropkick bereitete der irische Superstar den zweiten Coup de Grâce des Abends vor. Doch es waren die Erfahrung und Ringübersicht des Apex Predator, die für die Entscheidung sorgten. Orton wich dem heranfliegenden Gegner aus, zeigte einen RKO aus dem Nichts und nahm Bálor damit aus dem Match.

Dennoch war die Situation für Shane-O-Mac und Randy Orton nahezu aussichtslos, bedenkt man, wer noch im gegnerischen Team auf sie wartete – Strowman, Triple H und Angle. Doch es sollte noch schlimmer kommen, denn selbst aus den Reihen der blauen Show kam Ärger auf sie zu. Wütend darüber, dass sie nicht Teil des Survivor Series Teams von SmackDown waren, starteten Kevin Owens und Sami Zayn einen brutalen Angriff auf Shane McMahon, den der SmackDown Commissioner nur mit allergrößter Mühe – und der Zuhilfenahme einen Stahlstuhles – abwehren konnte.

Nach diesem Angriff ging es im Ring weiter... und es ging weiter bergab für das blaue Team. Randy Orton sollte der nächste sein, der Braun Strowman und dessen vernichtenden Running Powerslam zum Opfer fiel. Auf einmal stand der Mann, der Raw noch vor wenigen Wochen in den Belagerungszustand versetzt und damit den Fehdehandschuh in der Auseinandersetzung über die Vormachtsstellung unter den Shows geworfen hatte, allein gegen drei mächtige Gegner.

Aber trotz dieser Macht war da auch noch der schwelende Konflikt zwischen Kurt Angle und Triple H – der Angles Sohn, Jason Jordan, nur wenige Tage zuvor einen Pedigree verpasst hatte – der die Komplexität des Matches in seinen finalen Momenten dramatisch beeinflusste. Während Kurt angle und Shane McMahon im Ring kämpften, schien Triple H auf einmal die Seiten zu wechseln. Er stieg in den Ring, zeigte einen Pedigree gegen Kurt Angle und legte anschließend den Arm des geschundenen Shane McMahon auf die Brust Angles. Damit war der Raw GM ausgeschieden und die Verwirrung riesengroß. Braun Strowman wirkte, als könne er gar nicht glauben, was er gerade sah, als Triple H seinem Schwager auf die Beine half und scheinbar tatsächlich die Seiten gewechselt hatte. Doch dann offenbarte The Game seinen wahren Plan und ließ die Falle mit einem plötzlichen Pedigree gegen McMahon zuschnappen. Der finale Pin war nur noch Formsache. Damit war die Survivor Series entschieden – die rote Show gewann das Duell gegen SmackDown mit 4:3.

Doch Braun Strowman war mit dem Finale des Abends alles andere, als zufrieden. Mit sehr skeptischem Blick ließ er zu, dass Triple H seinen Arm zum Sieg in die Luft reckte, doch nur wenige Augenblicke darauf packte er den King of Kings an der Kehle, zwang ihn in die Ringecke und warnte den WWE COO unmissverständlich: hintergeht The Game Strowman noch ein einziges Mal, so wird er „dieses Spiel nie wieder spielen“.

Als sich Strowman schließlich abwendete, versuchte The Game, den Riesen zu Boden zu bringen, doch The Monster Among Men hatte aufgepasst und antwortete mit nicht nur einem, sondern gleich zwei Running Powerslams.

Triple H mag zwar den Sieg und den Ruhm gegenüber SmackDown gestohlen haben, doch zugleich wirft das Ende dieser Survivor Series die Frage nach der unmittelbaren Zukunft Braun Strowmans auf. Aber, was auch immer passieren wird, wichtig ist im Moment nur eines: Team Raw hat sich wieder einmal die Vorherrschaft der Shows gesichert.

HOUSTON — Mit dem Zwischenstand von 3:3 ging es bei der Survivor Series ins letzte Match des Abends zwischen Team Raw und Team SmackDown und am Ende war es das Team der roten Show, welches sich den hart erkämpften Sieg – und damit die Vorherrschaft – sicherte. Doch dieser Sieg war zugleich mit einer Menge Kontroversen verbunden, wie vor allem der Konflikt kurz vor Matchende zwischen Triple H und dem Team-Captain von Raw, Kurt Angle, belegt.

Wie erwartet war Braun Strowman eine Macht für Team Raw, der im Alleingang SmackDown LIVEs Shinsuke Nakamura und gleich darauf auch Bobby Roode mit krachenden Running Powerslams aus dem Match nahm. Daraufhin versuchten John Cena und Randy Orton, The Monster Among Men mit gemeinsamen Aktionen zu besiegen, doch erst mit der Hilfe aller Mitglieder von Team SmackDown (inklusive Nakamura & Roode) gelang es ihnen, Strowman durch das Pult der deutschsprachigen Kommentatoren zu befördern und so vorerst aus der Gleichung zu nehmen.

Als Cena dann auch noch zwei Attitude Adjustments gegen Samoa Joe zeigte und diesen anschließend bis drei pinnte, war zwischenzeitlich wieder so etwas wie Ordnung hergestellt.

Bald darauf fand sich Cena allerdings mit Kurt Angle im Ring wieder – also mit dem Superstar, gegen den Cena im Jahr 2002 sein WWE-Debüt bei SmackDown bestritt. Schnell wurde klar, dass der Olympische Held es noch immer drauf hat und so war John Cena schon bald im gefürchteten Angle Lock gefangen, dem schnell auch der Angle Slam folgte. Shane McMahon unterbrach zwar das anschließende Cover, doch auch Team Raw war hellwach. Ein perfekt getimeter Coup de Grâce von Finn Bálor ermöglichte dem Raw General Manager einen zweiten Angle Slam. Und nicht nur das – Angle zeigte den Pin gegen Cena und reduzierte Team SmackDown damit auf lediglich zwei verbleibende Mitglieder: Randy Orton und Shane McMahon.

Der nächste, der vom roten Team auf´s Korn genommen wurde, war Orton. Finn Bálor stellte sich der Herausforderung und brannte ein Feuerwerk an Aktionen ab, mit dem er die Viper an den Rand einer Eliminierung brachte. Mit seinem Sling Blade und dem Hesitation Dropkick bereitete der irische Superstar den zweiten Coup de Grâce des Abends vor. Doch es waren die Erfahrung und Ringübersicht des Apex Predator, die für die Entscheidung sorgten. Orton wich dem heranfliegenden Gegner aus, zeigte einen RKO aus dem Nichts und nahm Bálor damit aus dem Match.

Dennoch war die Situation für Shane-O-Mac und Randy Orton nahezu aussichtslos, bedenkt man, wer noch im gegnerischen Team auf sie wartete – Strowman, Triple H und Angle. Doch es sollte noch schlimmer kommen, denn selbst aus den Reihen der blauen Show kam Ärger auf sie zu. Wütend darüber, dass sie nicht Teil des Survivor Series Teams von SmackDown waren, starteten Kevin Owens und Sami Zayn einen brutalen Angriff auf Shane McMahon, den der SmackDown Commissioner nur mit allergrößter Mühe – und der Zuhilfenahme einen Stahlstuhles – abwehren konnte.

Nach diesem Angriff ging es im Ring weiter... und es ging weiter bergab für das blaue Team. Randy Orton sollte der nächste sein, der Braun Strowman und dessen vernichtenden Running Powerslam zum Opfer fiel. Auf einmal stand der Mann, der Raw noch vor wenigen Wochen in den Belagerungszustand versetzt und damit den Fehdehandschuh in der Auseinandersetzung über die Vormachtsstellung unter den Shows geworfen hatte, allein gegen drei mächtige Gegner.

Aber trotz dieser Macht war da auch noch der schwelende Konflikt zwischen Kurt Angle und Triple H – der Angles Sohn, Jason Jordan, nur wenige Tage zuvor einen Pedigree verpasst hatte – der die Komplexität des Matches in seinen finalen Momenten dramatisch beeinflusste. Während Kurt angle und Shane McMahon im Ring kämpften, schien Triple H auf einmal die Seiten zu wechseln. Er stieg in den Ring, zeigte einen Pedigree gegen Kurt Angle und legte anschließend den Arm des geschundenen Shane McMahon auf die Brust Angles. Damit war der Raw GM ausgeschieden und die Verwirrung riesengroß. Braun Strowman wirkte, als könne er gar nicht glauben, was er gerade sah, als Triple H seinem Schwager auf die Beine half und scheinbar tatsächlich die Seiten gewechselt hatte. Doch dann offenbarte The Game seinen wahren Plan und ließ die Falle mit einem plötzlichen Pedigree gegen McMahon zuschnappen. Der finale Pin war nur noch Formsache. Damit war die Survivor Series entschieden – die rote Show gewann das Duell gegen SmackDown mit 4:3.

Doch Braun Strowman war mit dem Finale des Abends alles andere, als zufrieden. Mit sehr skeptischem Blick ließ er zu, dass Triple H seinen Arm zum Sieg in die Luft reckte, doch nur wenige Augenblicke darauf packte er den King of Kings an der Kehle, zwang ihn in die Ringecke und warnte den WWE COO unmissverständlich: hintergeht The Game Strowman noch ein einziges Mal, so wird er „dieses Spiel nie wieder spielen“.

Als sich Strowman schließlich abwendete, versuchte The Game, den Riesen zu Boden zu bringen, doch The Monster Among Men hatte aufgepasst und antwortete mit nicht nur einem, sondern gleich zwei Running Powerslams.

Triple H mag zwar den Sieg und den Ruhm gegenüber SmackDown gestohlen haben, doch zugleich wirft das Ende dieser Survivor Series die Frage nach der unmittelbaren Zukunft Braun Strowmans auf. Aber, was auch immer passieren wird, wichtig ist im Moment nur eines: Team Raw hat sich wieder einmal die Vorherrschaft der Shows gesichert.