BROOKLYN, N.Y. — Das erste Aufeinandertreffen bei einem PPV zwischen Brock Lesnar und Randy Orton wurde im Vorfeld als absolutes Traummatch gehandelt, auf das wir seit 15 Jahren gewartet haben. Als es schließlich soweit war, dauerte es jedoch nur 15 Minuten, bis aus dem Traummatch ein Albtraummatch wurde, denn Lesnar prügelte seinen Gegner nicht nur windelweich, sondern brachte Orton auch noch eine klaffende Platzwunde bei. Dadurch wurde das Match als technischer K.O. für die Bestie in Menschengestalt gewertet, doch das war noch nicht alles. Bevor der Abend zu Ende ging, fiel Lesnar auch noch eine Autoritätsperson zum Opfer.

Die schockierende Wertung der WWE Offiziellen war nichts anderes, als das gnädige Ende der eindrucksvollsten Schlangenjagd seit dem St. Patricks Day. Von Beginn wurde offensichtlich, dass Lesnar keinen Gedanken an ein normales Match verschwendete, sondern den Apex Predator im buchstäblichen Sinn erobern und vernichten wollte. In gewisser Hinsicht war es eine fast schon logische Entwicklung, bedenkt man die vergangenen vier Jahre in der Karriere Lesnars und alles, was im Vorfeld dieses Matches geschehen war.

Die Ringglocke war noch nicht verhallt, als Lesnar bereits auf Orton zustürmte und ihn in die Ringecke drängte, während Randy versuchte, die Bestie mit wilden Schlägen auf Abstand zu halten. Sollte es ihm vor dem Match noch nicht bewusst gewesen sein, so wurde spätestens jetzt offensichtlich, dass Ortons einzige Hoffnung auf einen Sieg ein RKO aus dem Nichts war. Unglücklicherweise wurde ihm schnell der Wind aus den Segeln genommen, als ein früher Versuch dieser Aktion fehlschlug. Lesnar wich einen Schritt zurück, konterte den RKO aus und hämmerte Orton auf die Bretter. Was folgte, war ein German Suplex, ein brutaler Flug in die Ringecke und ein weiterer Suplex. Brock verfolgte einen perfekten Plan und ließ dem Apex Predator keinen Raum mehr, selbst aktiv zu werden – geschweige denn, einen weiteren RKO-Versuch zu starten.

Lesnar „spendierte“ Orton eine Stadtrundfahrt nach der anderen durch Suplex City (sechs insgesamt!), bevor es der Viper endlich gelang, sich aus dem Ring zu rollen. Der Versuch, einen Schlagabtausch zu initiieren schlug fehl, stattdessen kassierte Orton einen Body Slam auf das Pult der SmackDown-Live-Kommentatoren. Als Orton versuchte, in der ersten Zuschauerreihe Schutz zu suchen, schleuderte die Bestie ihn wie einen nassen Sack zurück auf das Kommentatorenpult, das unter dem Einschlag nachgab und zusammenbrach.

Zurück im Ring setzte es den siebten Suplex, bevor Lesnar sich daran machte, auch das Pult der RAW-Kommentatoren abzuräumen und für die totale Vernichtung Ortons vorzubereiten.

Ironischerweise führte dies zu dem einen Punkt, an dem es tatsächlich den Anschein hatte, als könne Orton doch noch die Überraschung schaffen. Bevor Lesnar ihn durch das Pult werfen konnte, gelang dem Apex Predator der eine RKO, der den Eroberer kalt erwischte und auf einmal huschte ein diabolisches Lächeln über das Gesicht Ortons. Das Match war zum ersten Mal offen.

WWE Network: Randy Orton vs. Brock Lesnar: SummerSlam 2016

Randy Orton und Brock Lesnar schenken sich in einem brutalen Match beim heißesten Events des Sommers rein gar nichts. Den kompletten SummerSlam 2016 gibt es exklusiv auf dem preisgekrönten WWE Network zu sehen.

Orton witterte seine Chance und bereitete mit seinem DDT durch die Ringseile den zweiten RKO vor. Das anschließende Cover ging zwar nur bis zwei, doch Lesnar war noch immer benommen. Endlich hatte sich Orton Luft verschafft. Nicht nur für den RKO, sondern für „mehr“.

Dieses „mehr“ war natürlich der gefürchtete Punt Kick, den Orton folgen lassen wollte. Aber gerade, als die Viper heranstürmte und zum Kick ausholte, schnellte Lesnar hoch und machte den Angriffsschwung Ortons mit einem einzigen F-5 zunichte. Zwar befreite sich Randy aus dem anschließenden Cover, doch einen Gefallen tat er sich damit nicht.

Während Orton sich zu erholen versuchte, riss Lesnar sich die Handschuhe herunter und prügelte mit bloßen Fäusten und einem besonders brutalen Unterarmschlag auf das Gesicht seines Gegners ein. Erst, als sich eine klaffende Platzwunde am Kopf des Apex Predators geöfnet hatte, ließ Lesnar kurzzeitig von ihm ab. Als die Mitglieder des WWE Universums schließlich freie Sicht auf die Zerstörung im Ring hatten, verfärbte sich das Gesicht Ortons, sowie die Ringmatte vor ihren Augen. Orton war kaum mehr in der Lage sich zu schützen und es wurde offensichtlich, dass diese Auseinandersetzung die Grenzen eines normalen Matches weit überschritten hatte.

Schlimmer war jedoch, dass Lesnar keine Anstalten machte, dem ganzen ein Ende zu setzen. Als WWE Offizielle zum Ring liefen, um die Wunden der Viper zu behandeln, trat Lesnar für einen Moment zurück, nur um kurz darauf wieder anzugreifen. Und wieder und wieder und wieder... bis das Match schließlich als technischer K.O. zugunsten der Anomalie gewertet wurde. (Ortons Wunde musste später mit zehn Klammern verschlossen werden)

Doch noch immer hatte Lesnar nicht genug und prügelte weiter auf Orton ein – trotz vehementer Proteste Paul Heymans. Schließlich rannte sogar der Commissioner von SmackDown Live, Shane McMahon, zum Ring, um Lesnar zur Räson zu bringen. Und tatsächlich ließ Lesnar von seinem Opfer ab... nachdem er dem verlorenen Sohn einen krachenden F-5 verpasst hatte! Als Lesnar die Halle verließ, war das WWE Universum stumm vor Schock (oder Abscheu), Orton und sein Retter lagen geschlagen am Boden und die Bestie selbst schien mäßig amüsiert darüber, dass irgendwer gedacht hatte, dass dieses Match anders hätte enden können.

BROOKLYN, N.Y. — Das erste Aufeinandertreffen bei einem PPV zwischen Brock Lesnar und Randy Orton wurde im Vorfeld als absolutes Traummatch gehandelt, auf das wir seit 15 Jahren gewartet haben. Als es schließlich soweit war, dauerte es jedoch nur 15 Minuten, bis aus dem Traummatch ein Albtraummatch wurde, denn Lesnar prügelte seinen Gegner nicht nur windelweich, sondern brachte Orton auch noch eine klaffende Platzwunde bei. Dadurch wurde das Match als technischer K.O. für die Bestie in Menschengestalt gewertet, doch das war noch nicht alles. Bevor der Abend zu Ende ging, fiel Lesnar auch noch eine Autoritätsperson zum Opfer.

Die schockierende Wertung der WWE Offiziellen war nichts anderes, als das gnädige Ende der eindrucksvollsten Schlangenjagd seit dem St. Patricks Day. Von Beginn wurde offensichtlich, dass Lesnar keinen Gedanken an ein normales Match verschwendete, sondern den Apex Predator im buchstäblichen Sinn erobern und vernichten wollte. In gewisser Hinsicht war es eine fast schon logische Entwicklung, bedenkt man die vergangenen vier Jahre in der Karriere Lesnars und alles, was im Vorfeld dieses Matches geschehen war.

Die Ringglocke war noch nicht verhallt, als Lesnar bereits auf Orton zustürmte und ihn in die Ringecke drängte, während Randy versuchte, die Bestie mit wilden Schlägen auf Abstand zu halten. Sollte es ihm vor dem Match noch nicht bewusst gewesen sein, so wurde spätestens jetzt offensichtlich, dass Ortons einzige Hoffnung auf einen Sieg ein RKO aus dem Nichts war. Unglücklicherweise wurde ihm schnell der Wind aus den Segeln genommen, als ein früher Versuch dieser Aktion fehlschlug. Lesnar wich einen Schritt zurück, konterte den RKO aus und hämmerte Orton auf die Bretter. Was folgte, war ein German Suplex, ein brutaler Flug in die Ringecke und ein weiterer Suplex. Brock verfolgte einen perfekten Plan und ließ dem Apex Predator keinen Raum mehr, selbst aktiv zu werden – geschweige denn, einen weiteren RKO-Versuch zu starten.

Lesnar „spendierte“ Orton eine Stadtrundfahrt nach der anderen durch Suplex City (sechs insgesamt!), bevor es der Viper endlich gelang, sich aus dem Ring zu rollen. Der Versuch, einen Schlagabtausch zu initiieren schlug fehl, stattdessen kassierte Orton einen Body Slam auf das Pult der SmackDown-Live-Kommentatoren. Als Orton versuchte, in der ersten Zuschauerreihe Schutz zu suchen, schleuderte die Bestie ihn wie einen nassen Sack zurück auf das Kommentatorenpult, das unter dem Einschlag nachgab und zusammenbrach.

Zurück im Ring setzte es den siebten Suplex, bevor Lesnar sich daran machte, auch das Pult der RAW-Kommentatoren abzuräumen und für die totale Vernichtung Ortons vorzubereiten.

Ironischerweise führte dies zu dem einen Punkt, an dem es tatsächlich den Anschein hatte, als könne Orton doch noch die Überraschung schaffen. Bevor Lesnar ihn durch das Pult werfen konnte, gelang dem Apex Predator der eine RKO, der den Eroberer kalt erwischte und auf einmal huschte ein diabolisches Lächeln über das Gesicht Ortons. Das Match war zum ersten Mal offen.

WWE Network: Randy Orton vs. Brock Lesnar: SummerSlam 2016

Randy Orton und Brock Lesnar schenken sich in einem brutalen Match beim heißesten Events des Sommers rein gar nichts. Den kompletten SummerSlam 2016 gibt es exklusiv auf dem preisgekrönten WWE Network zu sehen.

Orton witterte seine Chance und bereitete mit seinem DDT durch die Ringseile den zweiten RKO vor. Das anschließende Cover ging zwar nur bis zwei, doch Lesnar war noch immer benommen. Endlich hatte sich Orton Luft verschafft. Nicht nur für den RKO, sondern für „mehr“.

Dieses „mehr“ war natürlich der gefürchtete Punt Kick, den Orton folgen lassen wollte. Aber gerade, als die Viper heranstürmte und zum Kick ausholte, schnellte Lesnar hoch und machte den Angriffsschwung Ortons mit einem einzigen F-5 zunichte. Zwar befreite sich Randy aus dem anschließenden Cover, doch einen Gefallen tat er sich damit nicht.

Während Orton sich zu erholen versuchte, riss Lesnar sich die Handschuhe herunter und prügelte mit bloßen Fäusten und einem besonders brutalen Unterarmschlag auf das Gesicht seines Gegners ein. Erst, als sich eine klaffende Platzwunde am Kopf des Apex Predators geöfnet hatte, ließ Lesnar kurzzeitig von ihm ab. Als die Mitglieder des WWE Universums schließlich freie Sicht auf die Zerstörung im Ring hatten, verfärbte sich das Gesicht Ortons, sowie die Ringmatte vor ihren Augen. Orton war kaum mehr in der Lage sich zu schützen und es wurde offensichtlich, dass diese Auseinandersetzung die Grenzen eines normalen Matches weit überschritten hatte.

Schlimmer war jedoch, dass Lesnar keine Anstalten machte, dem ganzen ein Ende zu setzen. Als WWE Offizielle zum Ring liefen, um die Wunden der Viper zu behandeln, trat Lesnar für einen Moment zurück, nur um kurz darauf wieder anzugreifen. Und wieder und wieder und wieder... bis das Match schließlich als technischer K.O. zugunsten der Anomalie gewertet wurde. (Ortons Wunde musste später mit zehn Klammern verschlossen werden)

Doch noch immer hatte Lesnar nicht genug und prügelte weiter auf Orton ein – trotz vehementer Proteste Paul Heymans. Schließlich rannte sogar der Commissioner von SmackDown Live, Shane McMahon, zum Ring, um Lesnar zur Räson zu bringen. Und tatsächlich ließ Lesnar von seinem Opfer ab... nachdem er dem verlorenen Sohn einen krachenden F-5 verpasst hatte! Als Lesnar die Halle verließ, war das WWE Universum stumm vor Schock (oder Abscheu), Orton und sein Retter lagen geschlagen am Boden und die Bestie selbst schien mäßig amüsiert darüber, dass irgendwer gedacht hatte, dass dieses Match anders hätte enden können.