The Undertaker vs. Brock Lesnar: SummerSlam 2015

Brock Lesnar verpasst dem Undertaker einen F5 durch ein Kommentatoren Pult.

BROOKLYN, N.Y. — Die Aufzeichnungen werden zeigen, dass die Bestie erlegt wurde und die Dämonen des Undertaker ihre ewige Ruhe gefunden haben. Die Realität ist aber etwas komplizierter. 

Sechszehn Monate nachdem das Lebenswerk des Phänomens durch Brock Lesnar zerstört wurde, fand der Sensenmann Wiedergutmachung in einer Konfrontation, die als "Zu groß für WrestleMania" bezeichnet worden war. Er bezwang due Bestie in Menschengestalt durch eine Entwicklung, die zum einen Teil ein Geschenk des Himmels und zum anderen Teil die Magie des Teufels zugleich war, mit ordentlicher Unterstützung durch das Regelbuch. Offiziell hat der Undertaker gewonnen, ja. Ob Brock Lesnar aber tatsächlich besiegt wurde, wird die Frage bleiben, die von Historikern beantwortet werden muss.

Ironischer Weise brach der Sieg des Sensenmanns – was es offiziell war – eine andere, weniger bekannte Serie: Eine sieglose Strecke gegen den ehemaligen UFC Heavyweight Champion. Es war eine weitere historische Niederlage. Als Das Phänomen den Ring betrat, wurde er sofort von Lesnar attackiert, noch bevor die Glocke das Match eröffnte, was dem mit größter Spannung erwartete Rückmach in der WWE Geschichte einen Hauch Gesetzlosigkeit verpasste. Ernster und entschlossener ging es zur Sache, als das Match offiziell begann, Lesnar dem Phänomen sofort die Beine wegzog und sein Gesicht mit Unterarm- und Faustschlägen bearbeitete.

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Trotz Lesnars erfolgreicher Statistik mit seinem erbarmungslosen Stil, war es der Undertaker der seinem Gegner die erste blutige Wunde zufügte, als er dessen Gesicht in die Ringecke schlug. Und dennoch führte Lesnar das Phänomen mit einer Reihe von Belly-to-Bellies und Germans durch Suplex City und machte einen Abstecher in das F-5 County, der den Undertaker durch das französische Kommentatoren Pult fliegen ließ.

The Undertaker besiegte Brock Lesnar

Das der Sensenmann davon nicht für immer in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde, war überraschend genug. Und gleichzeitig wurde klar, dieser Undertaker war nicht derselbe, der geschlagen und humpelnd und mit gebrochener Streak aus WrestleMania 30 humpelte. Lesnar war überrascht, als der ehemalige WWE World Heavyweight Champion ihn chokeslammte und die Höllentore zu Tomstone City öffnete. Es brachte nur drei Schläge auf die Bretter, doch Lesnar, wie schon beim letztjährigen SummerSlam, richtete sich Lesnar wieder auf, um Undertakers typische Aktion zu verspotten.

Doch diesmal lachte das Phänomen zurück.

Als Lesnar sich amüsierte, lachte der Demon of Death Valley ihm ins Gesicht und fand wieder zurück ins Match und holte sich mit einem lauten Knall den Vorteil zurück, indem er einen Kimura Lock in den Last Ride konterte. Doch die Bestie ist aus einem härteren Zeig gemacht als das und der Sensenmann musste schließlich zwei weitere F-5 einstecken und einen kranken Kimura Lock, der, nach etwas das sich wie eine Ewigkeit anfühlte, den Undertaker offenbar zur Aufgabe zwang.

Wenn bloß der Ringrichter es auch gesehen hätte.

The Undertaker besiegte Brock Lesnar

Der Offizielle Charles Robinson checkte die Position der Schultern des Sensenmannes für einen möglichen Pin und konnte nicht sehen, wie der Undertaker auf sein eigenes Bein per abklopfen um das Lösen des Aufgabegriffs flehte. Der Zeitnehmer aber sah, wie das Phänomen abklopfte und gab mit dem Läuten der Glocke das Signal für das Ende des Matchs. Die Kommunikationsprobleme führten zu einem gegenseitigen anbrüllen zwischen dem Zeitnehmer und dem Offiziellen, was der Undertaker für einen Tiefschlag gegen den überraschten Lesnar nutzte, gerade rechtzeitig, um die Begegnung wieder beginnen zu lassen. Der Sensenmann rastete einen zweiten Hell's Gate ein und da Lesnar geschwächt war und kein Seil in der Nähe war, zwang er die Anomaly zur Aufgabe.

Video:  Robinson bricht sein Schweigen

Brock Lesnar ergibt sich niemandem, egal ob lebendig oder tot. Sogar als er langsam die Bewusstlosigkeit verlor, weigerte sich die Bestie seinem Gegner den Erfolg einer Aufgabe zu ermöglichen und zeigte Undertaker den Stinkefinger während er langsam das Bewusstsein verlor. Die Glocke läutete erneut, diesmal offiziell und der Undertaker gewann. Doch es gab keine Feier. Kein Konfetti. Kein Sensenmann, der über Lesnars Überbleibsel kniete, um seine Arme zu kreuzen und seine Zunge herauszustrecken. Stattdessen nahm der Undertaker seinen Sieg und kehrte in die Leere zurück, während Paul Heyman vor Wut schäumte und lautstark erklärte, dass Lesnar der rechtmäßige Sieger sei, durch eine Aufgabe die jeder gesehen habe, außer der Ringrichter. 

Für manche wird das den Spielstand ausgleichen und der Undertaker, der mehr als ein Jahr mit der Schmach leben musste, tat was er tun musste, um zu gewinnen. Für andere mag Lesnar einen Sieg verdient haben, egal wann oder wo das passieren wird. Offiziell konnte der Undertaker den Sieg holen, der ihm seit jener schicksalshafte Nacht in New Orleans verwehrt blieb und Lesnar geht als Verlierer nach Hause. Da aber die Frage der Dominanz ungeklärt blieb, ist es höchst unwahrscheinlich, dass entweder Undertaker oder Brock Lesnar wirklich "in Frieden Ruhen" werden.

SummerSlam
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The Undertaker vs. Brock Lesnar: SummerSlam 2015

Brock Lesnar verpasst dem Undertaker einen F5 durch ein Kommentatoren Pult.

BROOKLYN, N.Y. — Die Aufzeichnungen werden zeigen, dass die Bestie erlegt wurde und die Dämonen des Undertaker ihre ewige Ruhe gefunden haben. Die Realität ist aber etwas komplizierter. 

Sechszehn Monate nachdem das Lebenswerk des Phänomens durch Brock Lesnar zerstört wurde, fand der Sensenmann Wiedergutmachung in einer Konfrontation, die als "Zu groß für WrestleMania" bezeichnet worden war. Er bezwang due Bestie in Menschengestalt durch eine Entwicklung, die zum einen Teil ein Geschenk des Himmels und zum anderen Teil die Magie des Teufels zugleich war, mit ordentlicher Unterstützung durch das Regelbuch. Offiziell hat der Undertaker gewonnen, ja. Ob Brock Lesnar aber tatsächlich besiegt wurde, wird die Frage bleiben, die von Historikern beantwortet werden muss.

Ironischer Weise brach der Sieg des Sensenmanns – was es offiziell war – eine andere, weniger bekannte Serie: Eine sieglose Strecke gegen den ehemaligen UFC Heavyweight Champion. Es war eine weitere historische Niederlage. Als Das Phänomen den Ring betrat, wurde er sofort von Lesnar attackiert, noch bevor die Glocke das Match eröffnte, was dem mit größter Spannung erwartete Rückmach in der WWE Geschichte einen Hauch Gesetzlosigkeit verpasste. Ernster und entschlossener ging es zur Sache, als das Match offiziell begann, Lesnar dem Phänomen sofort die Beine wegzog und sein Gesicht mit Unterarm- und Faustschlägen bearbeitete.

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Trotz Lesnars erfolgreicher Statistik mit seinem erbarmungslosen Stil, war es der Undertaker der seinem Gegner die erste blutige Wunde zufügte, als er dessen Gesicht in die Ringecke schlug. Und dennoch führte Lesnar das Phänomen mit einer Reihe von Belly-to-Bellies und Germans durch Suplex City und machte einen Abstecher in das F-5 County, der den Undertaker durch das französische Kommentatoren Pult fliegen ließ.

The Undertaker besiegte Brock Lesnar

Das der Sensenmann davon nicht für immer in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde, war überraschend genug. Und gleichzeitig wurde klar, dieser Undertaker war nicht derselbe, der geschlagen und humpelnd und mit gebrochener Streak aus WrestleMania 30 humpelte. Lesnar war überrascht, als der ehemalige WWE World Heavyweight Champion ihn chokeslammte und die Höllentore zu Tomstone City öffnete. Es brachte nur drei Schläge auf die Bretter, doch Lesnar, wie schon beim letztjährigen SummerSlam, richtete sich Lesnar wieder auf, um Undertakers typische Aktion zu verspotten.

Doch diesmal lachte das Phänomen zurück.

Als Lesnar sich amüsierte, lachte der Demon of Death Valley ihm ins Gesicht und fand wieder zurück ins Match und holte sich mit einem lauten Knall den Vorteil zurück, indem er einen Kimura Lock in den Last Ride konterte. Doch die Bestie ist aus einem härteren Zeig gemacht als das und der Sensenmann musste schließlich zwei weitere F-5 einstecken und einen kranken Kimura Lock, der, nach etwas das sich wie eine Ewigkeit anfühlte, den Undertaker offenbar zur Aufgabe zwang.

Wenn bloß der Ringrichter es auch gesehen hätte.

The Undertaker besiegte Brock Lesnar

Der Offizielle Charles Robinson checkte die Position der Schultern des Sensenmannes für einen möglichen Pin und konnte nicht sehen, wie der Undertaker auf sein eigenes Bein per abklopfen um das Lösen des Aufgabegriffs flehte. Der Zeitnehmer aber sah, wie das Phänomen abklopfte und gab mit dem Läuten der Glocke das Signal für das Ende des Matchs. Die Kommunikationsprobleme führten zu einem gegenseitigen anbrüllen zwischen dem Zeitnehmer und dem Offiziellen, was der Undertaker für einen Tiefschlag gegen den überraschten Lesnar nutzte, gerade rechtzeitig, um die Begegnung wieder beginnen zu lassen. Der Sensenmann rastete einen zweiten Hell's Gate ein und da Lesnar geschwächt war und kein Seil in der Nähe war, zwang er die Anomaly zur Aufgabe.

Video:  Robinson bricht sein Schweigen

Brock Lesnar ergibt sich niemandem, egal ob lebendig oder tot. Sogar als er langsam die Bewusstlosigkeit verlor, weigerte sich die Bestie seinem Gegner den Erfolg einer Aufgabe zu ermöglichen und zeigte Undertaker den Stinkefinger während er langsam das Bewusstsein verlor. Die Glocke läutete erneut, diesmal offiziell und der Undertaker gewann. Doch es gab keine Feier. Kein Konfetti. Kein Sensenmann, der über Lesnars Überbleibsel kniete, um seine Arme zu kreuzen und seine Zunge herauszustrecken. Stattdessen nahm der Undertaker seinen Sieg und kehrte in die Leere zurück, während Paul Heyman vor Wut schäumte und lautstark erklärte, dass Lesnar der rechtmäßige Sieger sei, durch eine Aufgabe die jeder gesehen habe, außer der Ringrichter. 

Für manche wird das den Spielstand ausgleichen und der Undertaker, der mehr als ein Jahr mit der Schmach leben musste, tat was er tun musste, um zu gewinnen. Für andere mag Lesnar einen Sieg verdient haben, egal wann oder wo das passieren wird. Offiziell konnte der Undertaker den Sieg holen, der ihm seit jener schicksalshafte Nacht in New Orleans verwehrt blieb und Lesnar geht als Verlierer nach Hause. Da aber die Frage der Dominanz ungeklärt blieb, ist es höchst unwahrscheinlich, dass entweder Undertaker oder Brock Lesnar wirklich "in Frieden Ruhen" werden.