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Raw Ergebnisse : Alle Details

 

Asuka, Sasha Banks & Bayley besiegten Raw Women's Champion Alexa Bliss, Nia Jax & Mickie James

Asuka, Sasha Banks & Bayley vs. Alexa Bliss, Nia Jax & Mickie James: Raw, Feb. 26, 2018

A Six-Woman Tag Team Match breaks out on Raw, one night removed from the first-ever Women's Elimination Chamber Match.

ANAHEIM, Kalif. — Alexa Bliss setzte sich bei No Escape gegen alle Widerstände durch, verteidigte ihren Raw Women's Championtitel im allerersten No-Escape-Match der Frauen und ebnete damit den Weg zu einer Titelverteidigung bei WrestleMania. Doch auch, wenn Mickie James sich wieder an die Seite des Champions stellte, Absolution im No Escape Match besiegt wurden und Nia Jax ebenfalls als Gegnerin vom Tisch zu sein scheint, könnte die Road to WrestleMania noch einige Wirrungen und Wendungen für die Frauendivision der roten Show bereithalten.

Was als Siegeszug der Göttin von Raw begann (inklusive der selbstbewussten Ankündigung, dass sie Asukas Siegesserie brechen wird), verwandelte sich fast augenblicklich in einen Six-Women Showdown, in dem Bliss, James und Jax sich einem spontan zusammengefundenen Team aus Gegnerinnen stellen mussten. Dabei war nicht nur Asuka höchstpersönlich, sondern auch noch Bayley & Sasha Banks, die ihre Freundschaft nach dem No Escape Match erneut bekräftigt hatten.

So schien es zumindest... Banks, die den Sieg unbedingt selbst einfahren wollte, stürmte kopfüber ins Match und wurde prompt vom gegnerischen Team isoliert. Die einzige, die ihr helfen konnte, war Bayley – doch die ließ ihre Freundin hängen und sprang einfach vom Ringrand, als The Boss sie einwechseln wollte. Als Asuka daraufhin in den Ring kam, änderte sich die Komplexität des Matches von einem Augeblick zum anderen.

Dank einer gut getimeten Hilfestellung von Bayley (die offenbar kein Problem damit hatte, Asuka beizustehen) zwang die Empress of Tomorrow Mickie James mit einem brutalen Armbar zur Aufgabe. Anschließend starrte Asuka die Titelträgerin Alexa Bliss in Grund und Boden, während außerhalb des Ringes Sasha Banks das selbe mit Bayley tat.

 

John Cena sprach über seine Road to WrestleMania

Es ist leider doch nicht der Undertaker geworden. Nach der Niederlage im No Escape Match hängt John Cena in der Luft und weiß selbst nicht, ob und wie seine Road to WrestleMania weitergeht. Bei Raw sagte er dem WWE Universum, dass sein ursprünglicher Ausweichplan – ein Match gegen das Phänomen – zu seinem großen Bedauern, nicht stattfinden wird.

Doch wenn Cenas Pfad zu WrestleMania nicht durch das Death Valley führt, dann muss er eben den Weg durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nehmen. Cena weigerte sich, in Selbstmitleid zu vergehen, weil es kein Match gegen den Deadman geben wird. Stattdessen kündigte er an, seinen Status als Free Agent zu nutzen und die einzige Straße zu nutzen, die noch Richtung WrestleMania führt: SmackDown LIVE!

 

Bray Wyatt forderte „Woken“ Matt Hardy heraus

Bray Wyatt isn't finished with "Woken" Matt Hardy: Raw, Feb. 26, 2018

The "Great War" between The Eater of Worlds and The Woken One is far from over.

Bei No Escape hüllte „Woken“ Matt Hardy seinen Erzrivalen Bray Wyatt in eine metaphorische Kugel aus Licht, doch der „große Krieg“ der beiden Entitäten ist damit noch lange nicht vorüber. Das angesetzte Match Wyatts gegen Heath Slater war vorbei, bevor es überhaupt begonnen hatte. Im Anschluss griff sich Bray Wyatt ein Mikrofon und beschuldigte Hardy, ihn dazu gezwungen zu haben, die allerersten SmackDown Tag Team Champions auszuschalten. The Reaper of Souls schien tatsächlich noch verstörter zu sein, als sonst und verlangte, dass sich The Woken One ihm ein weiteres Mal stellen sollte. Dabei versprach Wyatt, Hardys „woken eyes“ („erwachte Augen“) ein für allemal zu schließen.

 

Seth Rollins besiegte den Intercontinental Champion The Miz

Seth Rollins vs. The Miz: Raw, Feb. 26, 2018

The Kingslayer takes on The A-Lister in an impromptu matchup.

Wenn es für Seth Rollins einen Silberstreif am Horizont gibt, nachdem er den Sieg im No Escape Match verpasste, dann das seine Marathon-Leistungen im Käfig, wie auch im vorhergehenden Gauntlet Match ihn dazu anfeuern, wieder „The Man“ zu werden. Für The Miz, der sich als Intercontinental Champion automatisch für jedes Hauptmatch als gesetzt betrachtet, könnte das zu einem Problem werden.

Ok, The Miz ist inzwischen nur noch 62 Tage davon entfernt, der (insgesamt) am längsten amtierende Intercontinental Champion zu sein. Doch so sehr er sich auch über fehlenden Respekt ihm gegenüber echauffierte, reichte das nicht zum Sieg über Rollins. Dazu hatte Kurt Angle vor dem match noch angekündigt, dass es als Indikator dafür dienen „könnte“, gegen wen The Miz bei Wrestlemania ran muss.

Sollte es tatsächlich Rollins werden, „könnte“ es sein, dass der A-Promi ein ganzes Stück Arbeit vor sich hat. Auch, wenn Miz seine Miztourage nutzte, um einen Vorteil zu erlangen und selbst über sich hinaus wuchs, um den Achtitekt in der Defensive zu halten... am Ende triumphierte Rollins, nachdem er Miz und die Miztourage per Suicide Dive abräumte und The Awesome One anschließend mit dem Revolution Knee und einem Frog Splash, bei dem er fast durch den gesamten Ring flog, abfertigte.

Es war nur der jüngste in einer Reihe ganz großer Momente für Seth Rollins; leider währte er nur kurz, denn die Siegesfeier des Kingslayers wurde nach nur wenigen Sekunden von einem weiteren Superstar unterbrochen, der ebenfalls nach dem Rampenlicht strebte: Finn Bálor.

 

Finn Bálor besiegte den Intercontinental Champion The M

Nach der gerade kassierten Niederlage gegen Seth Rollins war The Miz ganz und gar nicht in der Stimmung, nun auch noch gegen Finn Bálor anzutreten. WrestleMania Indikator hin oder her. Doch sein Plan, dass die Miztourage den Extraordinary Man ausschalten sollte, ging gleich vierfach nach hinten los. Doch der Reihe nach: Erstens wurde das Match von Raw General Manager Kurt Angle unmittelbar neugestartet. Zweitens, die Miztourage wurde vom Ring verbannt – genauso, wie auch Luke Gallows & Karl Anderson. Drittens – sollte es keinen klaren Sieger geben, so würde The Miz überhaupt nicht zu WrestleMania fahren.

Oh, und viertens... Miz verlor. Auch, wenn Bálor offensichtlich schwer angeschlagen war, gelang es ihm doch immer wieder, die frühen Versuche von The Miz, ihn zu demoralisieren, auszukontern. Miz hingegen ist natürlich auch niemand, der sich einfach so besiegen lässt, doch im Laufe der Zeit schwanden auch seine Kräfte (das kann schon mal passieren, wenn man über eine halbe Stunde im Ring steht). Am Ende setzte es den Coup de Grâce und das Match war entschieden.

Rollins verfolgte das Geschehen im Backstagebereich und war nicht gerade beeindruckt davon, dass Bálor auf seinen Sieg noch einen draufsetzte. Aber ihm kam eine Idee, wie er es, trotz der No Escape Niederlage, noch zu WrestleMania schaffen könnte: Mit einer formellen Herausforderung an The Miz um den Intercontinental Championtitel. Um es mit den Worten von Kurt Angle zu sagen: er „könnte“ da einen guten Punkt haben. Doch auf der anderen Seite könnte Finn das auch.

Seth Rollins will have to go through Finn Bálor: WWE.com Exclusive, Feb. 26, 2018

Finn Bálor responds to Seth Rollins' WrestleMania challenge to Intercontinental Champion The Miz.

 

Roman Reigns wandte sich an den Universal Champion Brock Lesnar

Als Roman Reigns´ erste Road to WrestleMania gegen Brock Lesnar begann, zwang sie ein unvorhergesehener Blizzard dazu, sich im TV Studio im WWE Hauptquartier in Stamford, Conn. zu begegnen. Jetzt, da der Bg Dog seine zweite Reise nach Suplex City antreten wird, scheiterte die geplante Gegenüberstellung an einem anderen Umstand: Die Bestie tauchte einfach nicht auf.

In einer immer hitziger werdenden Ansprache zog Reigns den buchstäblichen Vorhang auf und enthüllte, dass Lesnar schlicht und ergreifend nicht zur Arena gekommen war, um die angesetzte Konfrontation wahrzunehmen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, bezeichnete Reigns den Conqueror als „verwöhntes Stück Dreck, das sich hinter seinem Vertrag versteckt“ und zog über ihn her, dafür dass Lesnar sich absolut respektlos gegenüber dem WWE Universum verhielt und gegenüber den Superstars, die sich das ganze Jahr auf der ganzen Welt den Hintern aufreißen.

Auf dem Weg zurück in den Backstagebereich machte Reigns dann noch eines klar: Auch, wenn er Lesnar nicht mehr respektiert, so wie noch 2015 – eines hat sich nicht geändert und das ist, dass der Big Dog die Bestie nicht fürchtet.

 

Raw Tag Team Champions Cesaro & Sheamus besiegten Titus Worldwide (2-out-of-3-Falls Match)

Cesaro & Sheamus vs. Titus Worldwide - 2-out-of-3 Falls Raw Tag Team Championship Match: Raw, Feb. 26, 2018

Titus O'Neil & Apollo get another title opportunity against The Bar.

Titus Worldwide mögen bei No Escape zwar an The Bar gescheitert sein und konnten ihnen nicht den Raw Tag Team Championtitel abnehmen. Dennoch stand es in der laufenden Matchserie zwischen den Teams immer noch 3:2 für Titus Worldwide. Was die amtierenden Champions dagegen unternehmen wollten? Na ganz einfach, sie wollten ihre Herausforderer zweimal an einem Abend besiegen – und ihren Titel dabei erneut auf´s Spiel setzen.

In einem Match, das aus der andauernden Animosität zwischen den beiden Teams entstanden war, wischten The Swiss Cyborg und The Alabaster Gladiator den Ring mit Titus O’Neil und Apollo. In einem seltenen 2-out-of-2-Fall Titelmatch begannen die Champions extrem dominant: mit einem knallharten Brogue Kick gegen einen abgelenkten O’Neil, nur wenige Sekunden, nachdem das Match gestartet worden war. Der zweite Punkt war etwas härter erarbeitet, denn Apollo übernahm das Ruder für sein Team und schlug sich hervorragend gegen die Champions. Der zweite Punkt von The Bar in diesem Match ging schließlich wieder darüber, dass Titus ausgeschaltet wurde, so dass Apollo niemanden hatte, mit dem er hätte wechseln können. Dadurch war es nur eine Frage der Zeit, bis er reif war für die vernichtende White Noise-DDT Kombination, die Cesaro & Sheamus den Sieg sicherte.

Damit führt die Road to Wrestlemania für The Bar ohne Umwege nach New Orleans. Ihr einziges Problem ist dabei die eigene Dominanz. Und das aus einem einfache Grund: Es gibt einfach niemanden mehr, den sie noch nicht besiegt haben.

 

Braun Strowman besiegte Elias durch Disqualifikation

Braun Strowman vs. Elias: Raw, Feb. 26, 2018

The Monster Among Men aims to silence Elias in a brutal collision on Raw.

Braun Strowman scheiterte zwar daran, das No-Escape-Match für sich zu entscheiden – und das, obwohl er einen neuen Rekord für die meisten ausgeschalteten Gegner aufstellte – doch das bedeutet für das Monster unter Menschen noch lange nicht, dass er einfach aufhört. Für sein Match gegen Elias kündigte er eine „Symphonie der Zerstörung“ an. Dabei war Elias ohnehin noch immer vom Vorfall mit dem Kontrabass vor ein paar Wochen gezeichnet.

Und so kam es, dass die gefährlichste Offensivaktion von Elias gegenüber Braun Strowman sein Ohren-beleidigender Gesang vor dem Match war. Was die physische Action betraf, so verlegte sich Elias auf den Versuch, ein Katz-und-Maus-Spiel mit Strowman zu spielen, um den Pranken des Monsters zu entkommen... vergeblich. Irgendwann sah Elias keine andere Chance mehr, als sich disqualifizieren zu lassen, indem er seinen Gegner mit einem Feuerlöscher besprühte, um der Schlachtbank zu entgehen. The Monster Among Men erholte sich jedoch schnell genug, um Elias zu packen und zum Pult der amerikanischen Kommentatoren zu tragen. Dem Flug durch das Pult entkam Elias dann aber, da er in Strowmans Augen griff und anschließend durch den Backstagebereich floh. Zu seinem großen Glück hatte Elias dabei genug Vorsprung, um seiner Strafe zu entgehen... für den Moment.

 

Ronda Rousey konfrontierte Triple H und Stephanie McMahon

Das Bild, als Ronda Rousey Triple H bei No Escape durch einen Tisch warf, sorgte für jede Menge Schlagzeilen, doch die Ohrfeige, die Stephanie mcMahon daraufhin austeilte, hinterließ eine Menge klräungsbedarf zwischen dem WWE COO, dem Raw Commissioner und The Baddest Women on the Planet. Ihr geplanter Plausch bei Raw verlief zunächst nach Plan und schien die Situation tatsächlich zu entspannen, bis eine unerwartete Wendung alles in sich zusammenfallen ließ.

Um fair zu sein, es gab eine Menge Entschuldigungen von allen Seiten. Raw General Manager Kurt Angle – der das Gefühl hatte, sein Job sei in Gefahr – gab zu, dass er die Beleidigungen, die Triple H und Stephanie angeblich hinter Rouseys Rücken losgelassen hätten (und die zu Rouseys Attacke gegen  den King of Kings geführt hatten), frei erfunden hatte. Mit der Androhung, dass der ehemalige UFC Women´s Bantamweight Champion ihr sonst den Arm ausreißen würde, machte Stephanie McMahon weiter und entschuldigte sich aufrichtig dafür, Ronda geohrfeigt zu haben, die es ganz und gar nicht gut hieß, dass die mit ihrer Vertragsunterzeichnung ein „Besitz“ von WWE sein sollte.

Doch das alles war gar nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen sollte. Auf dem Weg aus dem Ring schockte Triple H alle, als er sich Kurt Angle griff und ihn mit einen heftigen Schlag ins Gesicht niederstreckte. Während sich Ronda Rousey um den Raw General Manager kümmerte, verließ das WWE-Powerpaar seelenruhig die Arena. Damit dürften die schwelenden Animositäten vom Vorabend aus der Welt geschafft sein. Dafür steht nun eine neue Erniedrigung im Raum, die nach Klärung trachtet.