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Raw Ergebnisse : Alle Details

 

Sasha Banks konfrontierte Asuka

Alexa Bliss wird ihren Titel im ersten Women's Elimination Chamber Match verteidigen: Raw, 29. Januar 2018

Raw Commissioner Stephanie McMahon kündigt das erste Women's Elimination Chamber Match für WWE No Escape an, am 25. Februar live auf WWE Network.

PHILADELPHIA — Ronda Rousey mag beim Royal Rumble für Schlagzeilen gesorgt haben, doch die Siegerin des Women´s Royal Rumble Matches, Asuka, hatte dafür eine garantierte Titelchance für WrestleMania in der Tasche. Doch die „Road to WrestleMania“ nahm für die Empress of Tomorrow eine unerwartete Wendung.

Nachdem sie Asuka zu ihrem großen Sieg gratuliert hatte, merkte Raw Commissioner Stephanie McMahon an, dass sich Asuka bisher noch nicht dazu geäußert hatte, welchen Women´s Champion sie bei WrestleMania herauszufordern gedenkt. Immerhin wird Alexa Bliss ihren Titel bei No Escape im allerersten „Women's Elimination Chamber Match“ verteidigen müssen und wird bei WrestleMania vielleicht gar kein Champion mehr sein.

Die Empress of Tomorrow gab keinen Hinweis darauf, für wen sie sich entscheiden wird, doch sie machte unmissverständlich klar, dass niemand für sie bereit sei. Sasha Banks nahm das zum Anlass, Asukas moment zu unterbrechen und ihrerseits eine Ankündigung zu machen: Sie war nicht nur bereit, sondern sie wollte noch am selben Abend ein Match gegen die noch unbesiegte Asuka.

 

Braun Strowman besiegte Kane in einem Last Man Standing Match und qualifizierte sich für das Hauptmatch bei No Escape

If not for Triple Threat rules, Braun Strowman may well have become Universal Champion at Royal Rumble. Now, he’s one step closer to getting another opportunity against Brock Lesnar. Facing Kane (who suffered the fateful pinfall in the pair's title match against Lesnar one night prior) in a Last Man Standing Match to determine which Superstar would enter the Men's Elimination Chamber Match, The Monster Among Men dispatched his infernal rival in horrific fashion, landing a coveted position in the match that will determine The Anomaly’s challenger at WrestleMania.

Ohne die Regeln eines Triple threat Matches wäre Braun Strowman beim Royal Rumble sehr wahrscheinlich neuer Universal Champion geworden. Bei Raw machte er dafür den nächsten Schritt in Richtung einer weiteren Chance auf den Titel Brock Lesnars. In einem Last Man Standing Match gegen Kane (der den schicksalhaften Pin im Triple Threat Match gegen Lesnar kassierte), in dem es darum ging, wer von beiden am „"Elimination Chamber"-Hauptmatch bei No Escape teilnehmen wird, setzte sich The Monster Among Men gegen seinen infernalischen Rivalen durch und sicherte sich den Platz im Match, dessen Sieger die Bestie bei WrestleMania herausfordern darf.

Dabei nutzte Strowman die Regelfreiheit eines Last Man Standing Matches in vollem Umfang aus und jagte Kane durch das WWE Universum bis hin zum Kommentatorenpult, an dem Michael Cole, Corey Graves und der zurückgekehrte Johnathan Coachman saßen. Die kommentatoren waren weise genug, sich schnellstens zurückzuziehen und nur wenige Augenblicke später warf Strowman das Pult auf den am Boden liegenden Kane. Unmittelbar darauf beendete der Ringrichter das Match, wodurch Strowman als Sieger feststand. Kane hingegen wurde umgehend in das nächstgelegene Hospital transportiert. Und Lesnar? Sollte es es Strowman tatsächlich zu WrestleMania schaffen, dann könnte es sein, dass die Bestie in Menschengestalt ihn ohne Umwege nach Suplex City schickt.

Braun Strowman ist der Last Man Standing: Raw, 29. Januar 2018

The Monster Among Men zeigt keine Gnade dabei Kane in ihrem Last Man Standing Qualifikations-Match für No Escape zu zerlegen.

 

Elias besiegte „Woken“ Matt Hardy und qualifizierte sich für das Hauptmatch bei No Escape

"Woken" Matt Hardy vs. Elias - No Escape Qualifikations-Match: Raw, 29. Januar 2018

The Woken One trifft auf den Liedermacher von Raw, dabei geht es um das Recht bei No Escape um eine Universal Titel Chamce gegen Brock Lesnar bei WrestleMania anzutreten.  

“Woken” Matt Hardy und Bray Wyatt zeigten beim Royal Rumble Match der Männer für einen kurzen Moment, wie es sein könnte, wenn sie sich miteinander verbünden würden. Zumindest mal wurde der Rusev Day am vergangenen Sonntag gestrichen, doch das bedeutet nicht, dass ihre Rivalität damit beiseite gelegt wurde.

Bei Raw kostete der Verschlinger der Welten The Woken One die Chance, im "Elimination Chamber"-Hauptmatch von No Escape anzutreten. Diese Ehre wird stattdessen Elias zuteil, dessen wiederholte Angriffe auf die Schulter Hardys den ehemaligen Raw Tag Team Champion zu einer wilden Aufholjagd animierten. Als jedoch Wyatts gruselige Visage über den TitanTron flackerte, unterbrach Hardy sein Comeback für einen Augenblick und wurde dafür sofort mit dem Drift Away von Elias bestraft. Alles, was Wyatt nach dem Match noch für Hardy übrig hatte, war ein unkontrolliertes Kichern und Gackern, das den überdimensionalen TitanTron ausfüllte.

 

Intercontinental Champion The Miz besiegte Roman Reigns

An zwei aufeinanderfolgenden Abenden zweimal unglücklicher Zweiter zu warden, ist nicht gerade erbaulich. Vor allem nicht für Roman Reigns, der im Royal Rumble Match der Letzte war, den Shinsuke Nakamura (der Sieger des Matches) rauswarf und der es nur 24 Stunden später bei Raw nicht schaffte, sich den Intercontinental Championtitel von The Miz zurückzuholen.

Dabei war die Niederlage bei Raw fast schon eine kleine Sensation, denn Reigns dominierte das Match von der ersten Sekunde an. Sogar die Miztourage war schnell verschwunden, nachdem sich Reigns einen Stahlstuhl gegriffen und Bo Dallas & Curtis Axel damit verscheucht hatte. Der Big Dog war dermaßen angestachelt, dass er das Match beinahe durch Disqualifikation verloren hätte, als er trotz eines Comebacks von Miz, nochmal über sich hinauswuchs und mit weit aufgerissenen Augen auf den Champion einprügelte.

Der A-Promi hingegen schaltete schnell und fokussierte seine Angriffe auf das Knie seines Herausforderers. Ein paar Chop Blocks und ein äußerst schmerzhafter Figure-Four Leglock sollten die Wende bringen. Reigns gelang es dennoch, den Aufgabegriff umzudrehen und gegen The Miz selbst zu verwenden, doch bevor The Miz aufgeben musste, kehrte die Mizturage zurück und zogen die Aufmerksamkeit von Reigns auf sich. Der Big Dog machte kurzen Prozess mit Bo Dallas und Curtis Axel, dennoch war das Zeitfenster groß genung für The Miz, um Reigns zu überraschen, einzurollen und seinen Titel zu verteidigen.

Reigns blieb nach dem Match noch lange im Ring und man sah ihm an, wie es in seinem Inneren brodelte. Der Grund dafür war offensichtlich: Sein Mantra war seit jeher, dass er alles erreichen kann und wird. Zwei zweite Plätze in Folge genügen den eigenen Ansprüchen da offensichtlich nicht.

 

The Revival besiegten Heath Slater & Rhyno

Heath Slater & Rhyno vs. The Revival: Raw, 29. Januar 2018

The Revival fordern, nach ihrer Schlacht mit Heath Slater & Rhyno, Respekt vom WWE-Universum in Philadelphia.

Heath Slater bewies beim Royal Rumble Match, dass er definitiv härter drauf ist, als ihm viele zugestehen wollen. Nachdem er es endlich zum Ring geschafft hatte, warf er den mächtigen Sheamus nach gerade einmal zwei Sekunden raus. Was allerdings seine allgemeine Sieg-/Niederlagen-Statistik angeht... die ist immer noch ausbaufähig.

In einem erneuten Tag Team Match gegen The Revival, zeigte die One-Man Band an der Seite seines Partners Rhyno eine sehr passable Leistung gegen die selbsternannten „Top Guys“. Aber die zweifachen NXT Tag Team Champions ritten noch immer auf ihrer Welle des Erfolges, nachdem sie in der Kickoff Show zum Royal Rumble einen Sieg über Luke Gallows & Karl Anderson gefeiert hatten. Ihre konzentrierten Angriffe auf Slaters Arm brachten DashDawson auf die Siegerstraße und selbst ein kurzes Comeback von Rhyno konnte die krachende Shatter Machine nicht mehr verhindern.

Im Anschluss hatten The Revival dem WWE Universum noch etwas zu sagen. Im Interview mit Charly Caruso erklärten sie ihre „No Flips just Fists“ Philosophie und dass sie die Werte der alten Zeit verinnerlicht und sich zu eigen gemacht haben. Im Gegensatz zu denen, die den alten Zeiten lediglich nachhängen.

 

Asuka besiegte Sasha Banks

War Sasha Banks bereit für Asuka? Ja, aber eben nicht bereit genug.

Nachdem Banks im Women´s Royal Rumble Match nicht erfolgreich war, wollte sie bei Raw ein Ausrufezeichen setzen. The Boss lieferte im Duell gegen die Empress of Tomorrow eine beeindruckende Leistung ab, doch die zweieinhalbjährige Siegesserie Asukas konnte sie dennoch nicht brechen. Zwischenzeitlich sah es zwar aus, als könne Banks ihrem eigenen Anspruch gerecht werden, doch selbst ein paar modifizierte Bank Statements waren nicht genug, um den Sieg einzufahren.

Die Antwort Asukas war so erschreckend, wie brutal. Zum Beispiel erwischte Asuka die per Suicide Dive heranfliegende Sasha mit einem derart heftigen Kick, dass diese wie ein Stein zu Boden fiel. Trotzdem ließ The Boss nicht locker und ging weiter in die Offensive. Sasha Banks brachte ein Flying Knee in Ziel und wich auch der gefürchteten Hip Attack Asukas aus, wodurch die Japanerin aus dem Ring stolperte. Sogar ein perfekt ausgeführtes Bank Statement gelang The Boss, doch Asuka befreite sich und setzte ihrerseits den Asuka Lock an, mit dem sie ihre Gegnerin zur Aufgabe zwang. Auch, wenn Asuka weiterhin ohne Umwege und Stolpersteine zu Wrestlemania fährt, war dieses Match gegen Sasha Banks ein absoluter Klassiker.

 

Raw Tag Team Champions Cesaro & Sheamus besiegten Titus Worldwide

Cesaro & Sheamus vs. Titus Worldwide - Raw Tag Team Championtitel Match: Raw, 29. Januar 2018

The Bar verteidigten ihre Titel bei Raw gegen Titus O'Neil & Apollo Crews.

Cesaro & Sheamus mögen zwar erneute Raw Tag Team Champions sein, aber auf ihrem Weg zurück an die Spitze warfen ihnen Titus Worldwide immer wieder Stöcke zwischen die Beine. Zu einem Hattrick gegen The Bar sollte es dann aber doch nicht reichen.

Das bedeutet aber keinesfalls, dass Titus Worldwide nicht alles gegeben hätten. Titus O’Neil schleuderte seine Gegner durch den Ring, wie Heuballen durch die Scheune, während Apollo Crews – der in den ersten beiden Matches den entscheidenden Unterschied machte – fast erneut für die Entscheidung gesorgt hätte. Er begann das Match mit einem blitzschnellen Roll-up gegen Sheamus und kam später noch einmal zurück, um den erschöpften Titus abzulösen.

Crews zeigte dabei die gesamte Bandbreite seines Könnens gegen The Bar. Er verpasste beiden Gegnern eine Standing Shooting Star Press und flog, ohne Rücksicht auf Verluste, kreuz und quer durch den Ring. Es schien sogar kurzzeitig, als könne er Kapital aus einem gekonterten Crossbody Cesaros schlagen, aber der Pinversuch war nicht erfolgreich. Als Crews anschließend in die Ringecke stürmte, um den Gegner zu bearbeiten, wich dieser aus und Apollo landete ungebremst am Ringpfosten. Was folgte, war die White-Noise-Top-Rope DDT Kombo und damit das Ende der Siegambitionen von Titus Worldwide. Zumindest mal für diesen einen Abend.

 

John Cena besiegte Finn Bálor und qualifizierte sich für das Hauptmatch bei No Escape

Ganze 57 Minuten und 38 Sekunden kämpfte Finn Bálor im Royal Rumble Match um das Ticket ins Titelmatch seiner Wahl bei WrestleMania... bis John Cena ihn rauswarf. Was folgte, war eine direkte Konfrontation der beiden bei Raw, in der es darum ging, Teil des No Escape Hauptmatches zu werden, dessen Sieger auf der Größten Bühne von Allen Brock Lesnar um den Universal Championtitel herausfordern darf. Bálor war, wie immer, absolut fokussiert und so voller Selbstbewusstsein, dass er ohne Luke Gallows & Karl Anderson herauskam.

Lange Zeit sah es auch so aus, als sei dies die richtige Entscheidung gewesen. Bálor ließ den Frust in John Cena bei ihrem ersten Aufeinandertreffen in einem Einzelmatch immer weiter wachsen und entschied sogar eine Kraftprobe für sich. Der Cenation Leader zeigte ungewöhnliche Härte, indem er den irischen Superstar mit voller Kraft per Irish Whip gegen den Ringpfosten hämmerte, um dessen Comeback zu stoppen. Ein ungewohnt brutales Bild von John Cena.

Bálors Leistung war jedoch wieder einmal außergewöhnlich. Er befreite sich nicht nur aus einem Pin nach dem Attitude Adjustment, er wand sich auch aus dem gefürchteten STF. Aber Cena war noch nicht am Boden seines Arsenals angelangt. Er schulterte den allerersten Universal Champion, erklomm das zweite Ringseil und zeigte von dort oben einen Avalanche AA, der ihm den Sieg und zugleich auch das Ticket ins Hauptmatch von No Escape einbrachte. Und Bálor? Der muss nach weit über einer Stunde Matchzeit an zwei aufeinanderfolgenden Abenden wohl noch ein wenig länger auf seine Chance warten.