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Raw Ergebnisse : Alle Details

 

Roman Reigns besiegte die Raw Tag Team Champions durch Disqualifikation

Roman Reigns vs. Luke Gallows & Karl Anderson - 2-on-1 Handicap Match: Raw, Feb. 13, 2017

Per Raw Commissioner Stephanie McMahon, The Big Dog must face both Raw Tag Team Champions in an impromptu Handicap Match.

LAS VEGAS — Roman Reigns nimmt auf dem Weg zu Fastlane Fahrt auf, doch ein gewisser Braun Strowman hat in den vergangenen Wochen einen Hang dazu entwickelt, dem Big Dog immer wieder den Abend zu verderben. Raw Commissioner Stephanie McMahon wollte dennoch auf jeden Fall verhindern, dass sich Roman in das spätere Match Strowmans einmischen würde und sprach so die kaum verhüllte Drohung aus, Reigns in diesem Fall von WrestleMania auszuschließen. Als dann auch noch die amtierenden Raw Tag Team Champions herauskamen, um Stephanie vor dem „respektlosen“ Roman Reigns zu schützen, war diese mehr als glücklich, ihre Champions zu belohnen – mit einem 2-gegen-1 Handicap Match gegen Reigns.

Dass der Big Dog das Match gegen Luke Gallows & Karl Anderson letztlich gewann, war ein eher schwacher Trost. Die Champions begannen bereits vor dem Match, Reigns konsequent zu bearbeiten und als es im Match danach aussah, als könne sich der ehemalige WWE Champion doch noch einmal zurückkämpfen, legten sie nochmal kräftig nach. Die Folge war eine Disqualifikation, doch das genügte Roman Reigns noch nicht. Nach dem Match flogen weiter die Fäuste und Reigns gelang es tatsächlich, Luke Gallows & Karl Anderson zurückzuschlagen. Bedenkt man aber, welchen Schaden der Big Dog genommen und wieviel Kraft ihn diese Auseinandersetzung gekostet hat, haben die Raw Tag Team Champions ihren Job vollkommen erledigt.

 

 

Kofi Kingston besiegte Bo Dallas

Kofi Kingston vs. Bo Dallas: Raw, Feb. 13, 2017

Kofi Kingston of The New Day wants to give the WWE Universe their just desserts as he clashes with Bo Dallas on Raw.

The New Day haben dank ihrer Booty-O´s und der Power of Positivity ein kleines Imperium aufgebaut, aber da ist ein Marktsegment, das sie noch nicht erobert haben: Eiscreme. Die ehemaligen W.W.E. World. Tag. Team. Champions setzten bei Raw ihre spontane Marktforschung aus der Vorwoche fort, während Kofi Kingston zeitgleich ein Match gegen Bo Dallas bestritt... und gewann. Dallas hatte sich einen nicht unbeträchtlichen Vorteil verschafft, indem er The New Day die Blaupausen für eine Eismaschine gestohlen und zerrissen hatte. Doch während Xavier Woods verzweifelt zu Boden sank, als er die zerfetzten Blaupausen sah, drehte Kofi den Power-Regler auf Anschlag. Der Dreadlocked Dynamo machte kurzen Prozess mit Bo und fertigte ihn per SOS ab, bevor The New Day einen Schwall aus Booty-O´s (They make sure you ain´t booty) auf den besiegten Dallas herabregnen ließen.

 

Jack Gallagher besiegte Noam Dar

Jack Gallagher vs. Noam Dar: Raw, Feb. 13, 2017

"Gentleman" Jack Gallagher attempts to teach the roguish Scottish Supernova some manners.

Die Folge von Jack Gallaghers Sieg bei 205 Live in der vergangenen Woche ist, dass er nun Herausforderer #1 auf den WWE Cruiserweight Championtitel von Neville ist. Nachdem Stimmen laut wurden, dass Gallagher zu sehr „Gentleman“ sei, um gegen die Verschlagenheit und Aggression Nevilles anzukommen, pfefferte er am Monatg erst ein paar markige englische Beleidigungen in Richtung des Champions und ließ anschließend im Match gegen Noam Dar die Fäuste sprechen. Und den Kopf. Und die Füße. Trotz Dars Versuchen, Jacks Knie zu schwächen und den Running Dropkick zu verhindern, kam Gallagher mit einem massiven Headbutt durch, verschaffte sich dadurch etwas Raum und nutzte diesen, um das Match mit eben jenem Running Dropkick zu entscheiden. Neville kam nach dem Match heraus, zeigte sich aber völlig unbeeindruckt von der Leistung seines Herausforderers... noch.

 

Emmalina verkündete ihre Rückverwandlung in Emma

Emmalina finally premieres: Raw, Feb. 13, 2017

The makeover of Emma to Emmalina isn't quite what the WWE Universe expected.

Ja, ihr habt richtig gelesen: nach einer viermonatigen Auszeit tauchte die ehemals fiese Emma endlich wieder bei WWE auf und präsentierte dem WWE Universum das Ergebnis ihrer Verwandlung von Emma in Emmalina – nur um kurz darauf zu verkünden, dass es sich nur um eine Verwandlung für einen Abend gehandelt habe. Gerade einmal fünf Sekunden präsentierte sie ihren neuen Look auf der Raw Bühne, bevor sie ihre Rückverwandlung von Emmalina in Emma bekannt gab. Eines muss man ihr dabei aber lassen: soalnge sie das WWE Universum im Unklaren hält und zu Spekulationen bezüglich ihrer Ziele zwingt, steht sie im Mittelpunkt und darauf kommt es Emma(-lina) an.

 

Braun Strowman besiegte Mark Henry

Dass Braun Strowman keine halben Sachen macht, sollte inzwischen bekannt sein. Bei Raw fuhr er aber gleich einen Doppelsieg ein, indem er erst Mark Henry mit einem gewaltigen Powerslam besiegte, nachdem der ehemalige World Heavyweight Champion sich vergeblich am World's Strongest Slam versucht hatte und dann auch noch (inoffiziell) Roman Reign abfertigte, als dieser nach dem Match in den Ring stürmte und es mit The Monster Among Men aufnahm (Stephanie hatte dem Big Dog schließlich nur verboten, während des Matches einzugreifen). Was folgern wir aus dieser Dominanz? Strowman mag vielleicht nicht die ganze Welt in seinen Händen halten, so wie sein ehemaliger Boss, aber er hat dennoch allen Schwung und alles Selbstvertrauen der Welt.

 

Sami Zayn besiegte Rusev

Sami Zayn neigt dazu, es immer wieder mit Superstars aufzunehmen, die deutlich größer, schwerer und stärker sind, als er selbst. Diesmal jedoch war es nicht Zayn, von dem der Angriff ausging – ganz im Gegenteil. Samoa Joe hatte bereits früher am Abend einige abfällige Bemerkungen über den Underdog from the Underground gemacht, als er von Michael Cole interviewt wurde. Als er später am Abend den Zeitpunkt für gekommen sah, schlug The Samoan Submission Machine dann gnadenlos zu. Joe wartete, bis Zayn sein Match mit Rusev bestritten und am Ende mit dem Helluva Kick gewonnen hatte. Als Sami anschließend ein Siegerinterview auf der Einzugsrampe gab, erfolgte der Angriff von Samoa Joe. Einem wilden Schlag-Hagel folgte ein heftiger Einschlag in den TitanTron, bevor der Coquina Clutch Zayn schließlich ins Land der Albträume schickte.

Samoa Joe boasts about reinjuring Seth Rollins: Raw, Feb. 13, 2017

Triple H's "Destroyer" sits down with Michael Cole to discuss attacking Seth Rollins, defeating Roman Reigns in his Raw debut and his plans as an official part of the Team Red roster.

 

Akira Tozawa besiegte Ariya Daivari

Akira Tozawa vs. Ariya Daivari: Raw, Feb. 13, 2017

The incredible Akira Tozawa takes on Ariya Daivari in Cruiserweight action.

Wenn The Brian Kendrick wirklich der Mann mit dem großen Plan ist, dann sollte er vielleicht Akira Tozawa endgültig auf seine Seite ziehen. Der ehemalige WWE Cruiserweight Champion saß beim Match des Japaners gegen Ariya Daivari am Kommentatorenpult und bezeichnete Tozawa nicht nur als ebenbürtig, sondern auch als seinen Protégée. Wie es aussieht, hat er auf den richtigen Mann gesetzt, denn Tozawa zeigte sich im Match gegen Daivari von seiner besten Seite und gewann schließlich mit einem Snap German Suplex, so dass Kendrick nur lobende Worte für seinen Schützling fand. Es scheint, als habe Tozawa einen sehr egozentrischen Mentor gefunden. Die Zeit wird zeigen, ob er den aber überhaupt will.

 

„The Festival of Friendship“ („Das Fest der Freundschaft“) endete im Chaos

Eines muss man Chris Jericho lassen: Ihm war sehr wohl bewusst, in welch missliche Lage er seinen Freund Kevin Owens gebracht hatte, als er in dessen Namen das Match um den WWE Universal Championtitel gegen Goldberg akzeptierte. Bei Raw versuchte Jericho, alles wieder gutzumachen und sich mit KO zu versöhnen, doch das ging schwer nach hinten los.

Jerichos „Festival of Friendship“ war eine extravagante Show, wie sie das WWE universum noch nie gesehen hatte. Der G.O.A.T. hatte weder Kosten, noch Mühen gescheut und überhäufte Owens (der die Zeit vor dem Festival in einer Konferenz mit Triple H verbracht hatte) mit Geschenken. Von einem Original Guggenheim über ein von Michelangelo inspiriertes Meisterwerk, bis hin zu einem Magier (der aber nicht gut war und deshalb direkt auf die Liste gesetzt wurde). Als Krönung rief er Goldberg heraus, damit der sich eine Tracht Prügel abholen konnte, doch heraus kam nicht Gold-, sondern Gillberg. Owens zögerte nicht lange und fertigte Gillberg kurz und schmerzvoll ab, bevor er Jericho geradeheraus fragte, was der ganze Zirkus eigentlich sollte.

Daraufhin verfiel Jericho in eine herzzerreißende Dankesrede an Owens, der sein Jahr so viel besser gemacht habe und versprach, dass er Owens bei WWE Fastlane helfen würde, Goldberg zu besiegen – als sein bester Freund und Bruder. Scheinbar gerührt, präsentierte Owens Jericho eine neue, ganz eigene Liste: „Die Liste von KO“, die nur einen einzigen Namen enthielt – Chris Jericho. Und wir alle wissen, was mit Leuten passiert, die auf der Liste stehen. Owens griff also seinen vermeintlich besten Freund mit maximaler Rücksichtslosigkeit an, zeigte eine gewaltige Apron Powerbomb gegen Jericho und schleuderte ihn anschließend mit dem Gesicht voraus in den LED-Monitor, der zuvor im Ring aufgebaut worden war.

Gillberg returns to WWE: Raw, Feb. 13, 2017

During WWE's first-ever "Festival of Friendship," Gillberg returns and suffers a beatdown from WWE Universal Champion Kevin Owens.

 

Cesaro besiegte Enzo Amore

Enzo Amore vs. Cesaro: Raw, Feb. 13, 2017

The Realest Guy in the Room takes on The Swiss Superman.

Dank eines Big Boot von Luke Gallows kosteten Enzo Amore & Big Cass in der vergangenen Woche Cesaro & Sheamus den Raw Tag Team Championtitel. Als Enzo dann auch noch im Backstagebereich eine ziemlich große Klappe gegenüber dem Schweizer Supermann hatte, trafen sich die beiden am Montag im Ring wieder. Muscles Marinara war wie immer gut drauf und völlig ungezähmt, doch der King of Swing ließ sich nicht verwirren, sondern ging gnadenlos zu Werke. Cesaro schleuderte Enzo nach Belieben durch den Ring und brachte den Jordan of Jargon schließlich mit dem Very European Uppercut ein für allemal zum Schweigen. Nach den Szenen zu urteilen, die sich im Anschluss an das Match abspielten und bei denen Sheamus und Big Cass sich so sehr ineinander verkeilten, dass sie kaum zu trennen waren, dürfte diese Rivalität noch längst nicht vorüber sein.

 

Bayley besiegte Charlotte Flair und wurde neuer Raw Women´s Champion

Wir haben einen neuen Raw Women´s Champion und der Name lautet: Bayley!!! Charlotte Flairs wiederholte Respektlosigkeit gegenüber Bayley und auch Sasha Banks forderte bei Raw schlussendlich ihren Tribut. The Boss half The Huggable One, sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen und einen Women´s Championtitel bei Raw zu gewinnen. Gleichzeitig beendete Bayley damit die vierte Titelregentschaft der Queen.

Bis zum Punkt von Sashas Ankunft biss sich Bayley durch das Match und die Angriffe Charlottes. Dabei ging auch Bayley immer wieder in die Offensive – sei es mit Ohrfeigen, oder mit unzähligen Headbutts gegen die Ringecke. Auch, nachdem ihr Kopf selbst gegen die unterste Ecke geschleudert wurde und sich zudem noch Dana Brooke eingemischt hatte, indem sie Bayley in die Augen griff, als diese im Figure-Four Leglock gefangen war, kämpfte Bayley weiter. Um die Unterlegenheit Bayleys auszugleichen, kam The Boss heraus – unbemerkt sowohl von Bayley, als auch dem Ringrichter – fertigte Brooke mit ihrer Krücke ab und unterbrach den Figure-Eight, indem sie Charlotte ebenfalls mit der Gehhilfe bearbeitete. Bayley reagierte blitzschnell, wand sich aus dem Aufgabegriff und zeigte den Bayley-to-Belly Suplex, der gleichbedeutend mit dem Titelgewinn war. Die Feierlichkeiten im Anschluss verliefen genau so, wie man es von Bayley erwarten durfte: mit einem Sprung ins WWE Universum und gaaaanz vielen Umarungen.

Bayley kann nicht aufhören ihren neuen Titel zu umarmen: WWE.com Exclusive, 13. Feb. 2017

Bayley spricht über ihren Raw Women's Championtitel Gewinn gegen Charlotte Flair und ihre unglaubliche Reise in die grellen Lichter des Raw Main Event.