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Men's Chamber

Roman Reigns gewann das erste Sieben-Mann No-Escape-Match und fordert bei WrestleMania 34 Brock Lesnar heraus

LAS VEGAS — Die meisten Superstars überstehen ihren Trip nach Suplex City nicht. Roman Reigns hingegen hat gerade sein Ticket für eine zweite Stippvisite gebucht.

Im ersten Sieben-Mann No-Escape-Match setzte sich der Big Dog durch und löste den Fahrschein für sein erstes Einzelmatch gegen die Bestie in Menschengestalt, Brock Lesnar, seit WrestleMania 31. Und diesmal geht es auf der Bühne der Unsterblichen um den Universal Championtitel. Es war Reigns´ maximale Motivation und Willenskraft, die ihn dieses monströse Match gegen die besten Raw Superstars haben überstehen lassen. Alle wollten unbedingt zu WrestleMania, aber Roman wollte es noch ein kleines bisschen mehr.

The Miz, der auf Der Größten Bühne von Allen den Intercontinental und den Universal Championtitel vereinigen wollte, war einer der Superstars, die das Match eröffneten. Trotz dieses Handicaps erwies sich der Intercontinental Champion als der umsichtigste Teilnehmer von allen. Sei es sein Versuch, Finn Bálor mit einem „Too Sweet“ in eine Allianz zu locken (was aber daran scheiterte, dass er eben keiner von Bálors „Bbbbbboys“ war) oder einfach, dass er immer wieder versuchte, bereits geschwächte Gegner endgültig aus dem Match zu werfen – lange sah es danach aus, als könne sich The Miz wirklich seinen Weg zu WrestleMania erwieseln... bis er in die Fänge Braun Strowmans geriet und den Running Powerslam kassierte.

Braun Strowman leaves a path of destruction: WWE Elimination Chamber 2018 (WWE Network Exclusive)

John Cena, Roman Reigns, Seth Rollins, Finn Bálor and Intercontinental Champion The Miz struggle to find a way to bring down The Monster Among Men: Courtesy of the award-winning WWE Network.

Elias, der das Match als Letzter betreten durfte, kam nur Sekunden nach dem Ausscheiden von The Miz hinzu. Doch als seine Zelle sich öffnete und er sah, welches Chaos herrschte, beschloss er, sich wieder zurück in seine kleine Kammer zu begeben und abzuwarten, bis sich der Staub etwas gelegt hatte. Als die Gegner sich gegenseitig soweit zermürbt hatten, dass er seine Chance auf einen schnellen Sieg sah, stürmte Elias dann in den Ring und wollte die größte Performance seines Lebens hinlegen, indem er die Schwächen der Konkurrenz ausnutzte. Auch er sah wie ein möglicher Sieger aus – bis auch er Braun Strowman zum Opfer fiel und als zweiter ausschied.

John Cena, dessen Pfad zu WrestleMania – nach eigener Aussage – nur über einen Sieg im No-Escape-Match führen konnte, nahm gezielt Seth Rollins ins Visier, als sich seine Zelle endlich öffnete. Doch er fand zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Match, geriet dann in die Reichweite Strowmans und schied schließlich als dritter Superstar aus. (In einem Raw-Talk Interview nach No Escape deutete er an, einen Plan zu haben, wie er dennoch zu WrestleMania fahren könnte. Dafür müsste er aber einige unausgesprochene Grenzen in der Umkleide überschreiten. Weitere Erklärungen blieb Cena schuldig.)

Bálor, der noch immer auf der Jagd ist, den Titel zurückzugewinnen,den er nie verloren hat, begann das Match mit The Miz und Rollins. Für den irischen Superstar lief es gut, bis sich das Feld der Teilnehmer ausdünnte und er auf direkte Konfrontation mit Braun Strowman ging. Da aber auch Reigns und Rollins noch im Match waren, konnte sich Finn Bálor nicht zu 100% seinem Kampf gegen Strowman widmen. Immer wieder musste sich der außergewöhnliche Superstar auch um die beiden kümmern und es war eine dieser Ablenkungen – ein Coup de Grâce gegen Reigns – die zu seinem Untergang führte. Wie bereits Miz, Elias und John Cena, wurde auch Finn Bálor (als vierter Superstar) durch Braun Strowman ausgeschaltet.

Rollins, der in der Raw-Ausgabe vor No Escape noch eine rekordverdächtige Performance abgeliefert hatte, durch die er als der gefühlte Favorit ins No Escape Match ging, bewies einmal mehr, warum er den Anspruch hat „The Man“ zu sein. Erneut wuchs Rollins über sich hinaus und zeigte dabei auch die Rücksichtlosigkeit, die ihn überhaupt erst in diese Position gebracht hatte. Zeitweilig formte er zwar eine Allianz mit Reigns, doch die löste sich in dem Moment in Luft auf, als er seine Chance sah, den Big Dog zu schwächen und Strowman zu eliminieren. Doch statt das Monster aus dem Match zu werfen, war es Rollins selbst, der gehen musste. Statt des Triumphes wartete ein gewaltiger Running Powerslam auf Seth. Die logische Folge: er wurde der fünfte Superstar, den Strowman eigenhändig besiegt hatte.

Was Strowman betraf, so war er der unangefochtene MVP in diesem Match – zumindest, was die Zahl der besiegten Superstars betraf. Jeder, der ihm in die Hände gefallen war, war ausgeschieden. Und auch, wenn er bereits eine ganze Reihe an Finishern kassiert hatte (von allen, die am Match teilgenommen hatten), schien es, als hätte The Monster Among Men Reigns genau dort, wo er ihn haben wollte. Der erschöpfte Big Dog hatte nur noch eine Chance und das war, die Aggression Strowmans gegen ihn selbst zu nutzen. So ließ der Big Dog seinen Gegner heranstürmen, wich aus, damit Strowman durch eine der Zellenwände krachte und nutzte das gebotene Zeitfenster, um in schneller Folge drei Superman Punches und zwei vernichtende Spears zu zeigen, mit denen er das Monster schließlich besiegte.

Unglücklicherweise für Reigns, blieb Braun nicht am Boden liegen. Der Big Dog konnte seinen Sieg nicht einmal feiern, bevor Strowman sich wieder erhob, Reigns mit ein paar Running Powerslams abfertigte und ihn schließlich durch eine der Zellenwände warf. Aufgrund dieser Attacke musste Reigns auf einer Trage in den Backstagebereich gebracht werden. Dennoch war er in der Lage, beim anschließenden Raw-Talk zu versprechen, dass es bei WrestleMania ein für allemal die abschließende Wiedergutmachung geben. Und das ist alles andere, als eine leere Drohung: Bedenkt man die Leistung von Reigns und wie nah er dem Sieg beim ersten Mal kam, so wissen wir, dass er die Fähigkeit besitzt, Brock Lesnar zu besiegen. Die einzige Frage, die sich noch stellt ist, ob es ihm auch gelingen wird.

LAS VEGAS — Die meisten Superstars überstehen ihren Trip nach Suplex City nicht. Roman Reigns hingegen hat gerade sein Ticket für eine zweite Stippvisite gebucht.

Im ersten Sieben-Mann No-Escape-Match setzte sich der Big Dog durch und löste den Fahrschein für sein erstes Einzelmatch gegen die Bestie in Menschengestalt, Brock Lesnar, seit WrestleMania 31. Und diesmal geht es auf der Bühne der Unsterblichen um den Universal Championtitel. Es war Reigns´ maximale Motivation und Willenskraft, die ihn dieses monströse Match gegen die besten Raw Superstars haben überstehen lassen. Alle wollten unbedingt zu WrestleMania, aber Roman wollte es noch ein kleines bisschen mehr.

The Miz, der auf Der Größten Bühne von Allen den Intercontinental und den Universal Championtitel vereinigen wollte, war einer der Superstars, die das Match eröffneten. Trotz dieses Handicaps erwies sich der Intercontinental Champion als der umsichtigste Teilnehmer von allen. Sei es sein Versuch, Finn Bálor mit einem „Too Sweet“ in eine Allianz zu locken (was aber daran scheiterte, dass er eben keiner von Bálors „Bbbbbboys“ war) oder einfach, dass er immer wieder versuchte, bereits geschwächte Gegner endgültig aus dem Match zu werfen – lange sah es danach aus, als könne sich The Miz wirklich seinen Weg zu WrestleMania erwieseln... bis er in die Fänge Braun Strowmans geriet und den Running Powerslam kassierte.

Braun Strowman leaves a path of destruction: WWE Elimination Chamber 2018 (WWE Network Exclusive)

John Cena, Roman Reigns, Seth Rollins, Finn Bálor and Intercontinental Champion The Miz struggle to find a way to bring down The Monster Among Men: Courtesy of the award-winning WWE Network.

Elias, der das Match als Letzter betreten durfte, kam nur Sekunden nach dem Ausscheiden von The Miz hinzu. Doch als seine Zelle sich öffnete und er sah, welches Chaos herrschte, beschloss er, sich wieder zurück in seine kleine Kammer zu begeben und abzuwarten, bis sich der Staub etwas gelegt hatte. Als die Gegner sich gegenseitig soweit zermürbt hatten, dass er seine Chance auf einen schnellen Sieg sah, stürmte Elias dann in den Ring und wollte die größte Performance seines Lebens hinlegen, indem er die Schwächen der Konkurrenz ausnutzte. Auch er sah wie ein möglicher Sieger aus – bis auch er Braun Strowman zum Opfer fiel und als zweiter ausschied.

John Cena, dessen Pfad zu WrestleMania – nach eigener Aussage – nur über einen Sieg im No-Escape-Match führen konnte, nahm gezielt Seth Rollins ins Visier, als sich seine Zelle endlich öffnete. Doch er fand zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Match, geriet dann in die Reichweite Strowmans und schied schließlich als dritter Superstar aus. (In einem Raw-Talk Interview nach No Escape deutete er an, einen Plan zu haben, wie er dennoch zu WrestleMania fahren könnte. Dafür müsste er aber einige unausgesprochene Grenzen in der Umkleide überschreiten. Weitere Erklärungen blieb Cena schuldig.)

Bálor, der noch immer auf der Jagd ist, den Titel zurückzugewinnen,den er nie verloren hat, begann das Match mit The Miz und Rollins. Für den irischen Superstar lief es gut, bis sich das Feld der Teilnehmer ausdünnte und er auf direkte Konfrontation mit Braun Strowman ging. Da aber auch Reigns und Rollins noch im Match waren, konnte sich Finn Bálor nicht zu 100% seinem Kampf gegen Strowman widmen. Immer wieder musste sich der außergewöhnliche Superstar auch um die beiden kümmern und es war eine dieser Ablenkungen – ein Coup de Grâce gegen Reigns – die zu seinem Untergang führte. Wie bereits Miz, Elias und John Cena, wurde auch Finn Bálor (als vierter Superstar) durch Braun Strowman ausgeschaltet.

Rollins, der in der Raw-Ausgabe vor No Escape noch eine rekordverdächtige Performance abgeliefert hatte, durch die er als der gefühlte Favorit ins No Escape Match ging, bewies einmal mehr, warum er den Anspruch hat „The Man“ zu sein. Erneut wuchs Rollins über sich hinaus und zeigte dabei auch die Rücksichtlosigkeit, die ihn überhaupt erst in diese Position gebracht hatte. Zeitweilig formte er zwar eine Allianz mit Reigns, doch die löste sich in dem Moment in Luft auf, als er seine Chance sah, den Big Dog zu schwächen und Strowman zu eliminieren. Doch statt das Monster aus dem Match zu werfen, war es Rollins selbst, der gehen musste. Statt des Triumphes wartete ein gewaltiger Running Powerslam auf Seth. Die logische Folge: er wurde der fünfte Superstar, den Strowman eigenhändig besiegt hatte.

Was Strowman betraf, so war er der unangefochtene MVP in diesem Match – zumindest, was die Zahl der besiegten Superstars betraf. Jeder, der ihm in die Hände gefallen war, war ausgeschieden. Und auch, wenn er bereits eine ganze Reihe an Finishern kassiert hatte (von allen, die am Match teilgenommen hatten), schien es, als hätte The Monster Among Men Reigns genau dort, wo er ihn haben wollte. Der erschöpfte Big Dog hatte nur noch eine Chance und das war, die Aggression Strowmans gegen ihn selbst zu nutzen. So ließ der Big Dog seinen Gegner heranstürmen, wich aus, damit Strowman durch eine der Zellenwände krachte und nutzte das gebotene Zeitfenster, um in schneller Folge drei Superman Punches und zwei vernichtende Spears zu zeigen, mit denen er das Monster schließlich besiegte.

Unglücklicherweise für Reigns, blieb Braun nicht am Boden liegen. Der Big Dog konnte seinen Sieg nicht einmal feiern, bevor Strowman sich wieder erhob, Reigns mit ein paar Running Powerslams abfertigte und ihn schließlich durch eine der Zellenwände warf. Aufgrund dieser Attacke musste Reigns auf einer Trage in den Backstagebereich gebracht werden. Dennoch war er in der Lage, beim anschließenden Raw-Talk zu versprechen, dass es bei WrestleMania ein für allemal die abschließende Wiedergutmachung geben. Und das ist alles andere, als eine leere Drohung: Bedenkt man die Leistung von Reigns und wie nah er dem Sieg beim ersten Mal kam, so wissen wir, dass er die Fähigkeit besitzt, Brock Lesnar zu besiegen. Die einzige Frage, die sich noch stellt ist, ob es ihm auch gelingen wird.