Die 10 herausragendsten „Money in the Bank“-Teilnehmer der Geschichte

Die 10 herausragendsten „Money in the Bank“-Teilnehmer der Geschichte

Es gibt ein altes Sprichwort unter Champions in der Sportwelt: „Die reguläre Saison ist nur das Aufwärmprogramm. Erst mit den Playoffs geht es so richtig los.“ Dasselbe könnte man auch über das „Money in the Bank“-Leitermatch sagen. Ein Wettbewerb, bei dem der Einsatz so hoch und der Sieg so hart umkämpft ist, dass aus guten Teilnehmern großartige werden können (Edge) und Außenseiter sich gegen alle Widerstände durchsetzen und die Sprossen zum Sieg erklimmen (Daniel Bryan).

Es ist ein Match, dass die Superstars zu Höchstleistungen treibt. Manchmal steht am Ende der Sieg, manchmal muss man sich damit begnügen, über sich hinaus gewachsen zu sein, ohne den begehrten Vertrag mit nach Hause zu nehmen. In diesem Sinne sind hier die zehn größten Teilnehmer am „Money in the Bank“-Leitermatch.

10

Carmella

Women's Money in the Bank Ladder Match

Ja, richtig gelesen. Man kann sie lieben oder hassen, aber an „Mella is money“ gibt es einfach keinen Zweifel. Carmella gewann das allererste „Money in the Bank“-Leitermatch der Frauen im Jahr 2017 und als das Ganze aufgrund einer großen Kontroverse wiederholt werden musste, setzte sie sich erneut durch.

Als wäre das noch nicht genug, bewies die Princess of Staten Island auch noch die Geduld, den Vertrag später als jeder andere Superstar der Geschichte einzulösen. Sie wählte den perfekten Moment, um den vielleicht besten Women's Champion aller Zeiten, Charlotte Flair, herauszufordern und ihren ersten SmackDown Women’s Titel zu gewinnen.

9

Shelton Benjamin

Die 10 herausragendsten „Money in the Bank“-Teilnehmer der Geschichte

Der an seiner Universität gefeierte Amateur Ringer Benjamin wäre der Letzte gewesen, den man als Draufgänger bezeichnet hätte. Doch wie sich herausstellte, weckte der über dem Ring hängende Vertrag die Flugfähigkeiten Benjamins. Während seiner fünf Auftritte in dieser verrückten Matchart, nutzte Benjamin seine Beweglichkeit und Geschicklichkeit zu seinem Vorteil und schoss die Leitern nur so nach oben. Egal, wie seine Gegner die Leitern platzierten, er fand einen Weg nach oben. Bei WrestleMania 25 bewies Shelton Benjamin, welchen Schaden es anrichten kann, wenn ein Superstar einfach mal auf alle Gegner gleichzeitig springt. Auch, wenn er den Vertrag selbst nie gewinnen konnte, war Benjamin doch immer derjenige, über den das WWE Universum hinterher sprach.

8

Seth Rollins

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Das Rezept für diesen relativ jungen Superstar ist einfach: schreibe Geschichte, werde MVP. Seth Rollins schrieb fürwahr Geschichte. Er veränderte sie sogar, indem er seinen Vertrag unangekündigt im Match zwischen Brock Lesnar und Roman Reigns bei WrestleMania 31 einlöste. Was eigentlich der große Triumphzug von Roman Reigns werden sollte, verblasste auf einmal, als der Architekt auftauchte und die Auseinandersetzung zu einem Triple Threat Match machte. Anschließend pinnte er Reigns und komplettierte damit den ersten – und bisher einzigen – „Money in the Bank“-Cash-in in der 34-jährigen Geschichte des WrestleMania Hauptmatches.

7

Dolph Ziggler

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Er hatte geschworen, es der Welt so richtig zu zeigen und genau das tat Dolph Ziggler bei „WWE Money in the Bank“ 2012. Er kletterte an Cody Rhodes, Damien Sandow, Tensai, Tyson Kidd, Sin Cara und Christian vorbei, um sich den Vertrag für ein garantiertes Match um den World Heavyweight Championtitel zu sichern. Und es gibt keinen Zweifel daran, dass seine Zeit als Mr. „Money in the Bank“ wahnsinnig unterhaltsam war. Immer wieder versuchte er, verschiedene World Champions herauszufordern, doch immer wieder wurde er im letzten Moment vom Auftauchen eines anderen Superstars unterbrochen. Trotz dieser Rückschläge setzte sich der Showoff durch, als es wirklich drauf ankam. Zweimal verteidigte Ziggler den Vertrag gegen andere Superstars, bevor er schließlich am Abend nach WrestleMania 29 gegen Alberto Del Rio eincashte und neuer Champion wurde.

6

Daniel Bryan

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Daniel Bryan wirft inzwischen einen solch großen Schatten, dass man leicht vergessen kann, wie alles begann. 2011 war Bryan bereits ein ehemaliger U.S. Champion, doch seine damalige Persönlichkeit brachte die Gegner dazu, ihn noch immer zu unterschätzen. Von allen Seiten hagelte es Zweifel und Beleidigungen – Cody Rhodes bezeichnete ihn ironischerweise als „Common Man“ – doch Bryan tat, was er am besten konnte und glänzte zum bestmöglichen Zeitpunkt. Er besiegte Rhodes, Sheamus, Sin Cara, Wade Barret, Heath Slater, Justin Gabriel und Kane, um Mr. „Money in the Bank“ zu werden.

Bryans Legende bekam aber erst dann einen weiteren goßen Schub, als er seinen Vertrag bei WWE TLC 2011 in nur 48 Sekunden gegen the Big Show einlöste und zu dem Superstar wurde, den wir heute kennen. Und ja, seine Titelregentschaft nahm ein unrühmliches Ende. Aber das ist, ebenso wie der Beginn, so gut wie vergessen. Er ist nun mal der, der er ist. Und „Money in the Bank“ hat ihn überhaupt erst in den Fokus gerückt.

5

CM Punk

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Zu den vielen Philosophien von CM Punk gehört unter anderem der Ausspruch “Glück ist was für Verlierer”. Während es vielleicht als glücklich zu bezeichnen wäre, dass Punk an zwei aufeinanderfolgenden „Money in the Bank“ Matches an zwei aufeinanderfolgenden WrestleManias teilnahm, hatte es nichts mit Glück zu tun, dass er beide gewann! Bei WrestleMania 24 wich Punk den Highflyer-Attacken von John Morrison aus, genauso wie den todesmutigen Angriffen Shelton Benjamins und überragte selbst einen Chris Jericho, um am Ende zu gewinnen. Punks erfolgreicher Cash-in folgte bereits im Juni und auf einmal war er neuer World Heavyweight Champion.

Im Jahr darauf feierte WrestleMania sein 25-jähriges Jubiläum und CM Punk war wieder der Sieger im Kampf um den begehrten Vertrag. Und erneut war er im Sommer Champion, nachdem Punk seinen Vertrag bei Extreme Rules 2009 gegen Jeff Hardy eingelöst hatte. Es bewahrheitete sich also, dass CM kein Glück brauchte, um Champion zu werden. Nur die richtige Möglichkeit...

4

Randy Orton

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Es mag sich komisch anhören bei einer solch illustren Karriere, doch es dauerte bis zum Jahr 2013, dass Randy Orton ein “Money in the Bank” Match gewann. Doch selbst bevor er den Vertrag gewann, sorgte Orton für einen der größten Momente dieser Matchart. Bei WrestleMania 23 wurde er zum Berserker und verteilte RKOs an alle, die sich in seiner Reichweite befanden: Matt Hardy, Finlay, CM Punk und Mr. Kennedy. Auch, wenn es in dem Jahr noch nicht zum Sieg reichte, waren ihm die Highlights sicher. Als es dann 2013 endlich soweit war, hinterließ sein Sieg noch deutlich mehr Eindruck: indem er Daniel Bryan überfiel, schlug sich der Apex Predator auf die Seite von Triple H, womit letztlich die dreijährige Regentschaft der Authority begann.

3

Chris Jericho

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Das Chaos, das uns jeden Sommer wieder erwartet, haben wir ursprünglich Chris Jericho zu verdanken. Der stylische Superstar war es, der die Idee dieser Matchart seinerzeit an Raw GM Eric Bischoff weitergab, der den Gedanken bei WrestleMania 21 gleich mal in die Tat umsetzte.

Das bedeutet aber nicht, dass Jerichos Mitwirkung damit endete. Der Ayatollah of Rock’n’Rolla nahm bereits fünfmal an diesem jährlichen Spektakel teil. Auch, wenn er noch nie ein „Money in the Bank“ Match gewann, so sorgte er doch stets dafür, dass der spätere Sieger sich den Erfolg hart erarbeiten musste. Jericho schlug mit Leitern auf seine Gegner ein und nutzte die stählernen Hilfsmittel, um seine Walls of Jericho noch zu verstärken. Er hat eben nicht nur gute Ideen, sondern ist auch immer wieder in der Lage, neue Höhen zu erreichen.

2

Kane

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Mit seiner rücksichtslosen Art, der dämonischen Aura und dem ihn umgebenden Mysterium ist Kane nicht gerade der Superstar, der monatelang einen Koffer mit sich herumträgt und auf den perfekten Zeitpunkt wartet, um sich ein Match um den World Title zu sichern. The Devil’s Favorite Demon dachte sich wohl genau dies, als er im Jahr 2010 Big Show, Christian, Kofi Kingston, Matt Hardy, Dolph Ziggler, Cody Rhodes und Drew McIntyre besiegte und den Vertrag noch am selben Abend gegen Rey Mysterio einlöste.

Damit stellte das Big Red Monster nicht nur den Rekord für den schnellsten Cash-In auf (der bis heute Bestand hat), sondern er verteidigte den Titel später sogar gegen den Undertaker, der seinem Bruder dessen ersten World Title in zehn Jahren streitig machen wollte. Bedenkt man, dass es erst eine Fatal 4-Way Klausel brauchte, um Kane das Gold wieder abzunehmen, spricht das Bände über die wilde und manchmal grausame Entschlossenheit, mit der Kane seinen Titel verteidigte.

1

Edge

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Das “Money in the Bank”-Leitermatch verhalf Edge maßgeblich dazu, ein WWE Hall of Famer zu werden. Der Sieger des allerersten Matches dieser Art setzte den Maßstab dafür, was der Vertrag für die Karriere eines Superstars bedeuten kann. 

Der Rated-R Superstar – praktisch ein Meister der Leitermatches – setzte sich im Debüt von „Money in the Bank“ bei WrestleMania 21 durch. Später wartete er geduldig auf den perfekten Moment für seinen Cash-In, während die Champions sich nervös umschauten.

Fast neun Monate später hatte Edge seine Chance gefunden. John Cena war nach einem brutalen Match bei New Years Revolution 2006 am Boden, als Edge zielstrebig zum Ring marschierte, um seinen Vertrag einzulösen. Einen Spear später war Edge auf seinem Weg in Richtung WWE Hall of Fame einen großen Schritt vorangekommen.

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