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Rob Van Dam

Rob Van Dam
Größe:
1,82 m
Gewicht:
106 kg
Herkunft:
Battle Creek, Mich.
Signature Move:
Five-Star Frog Splash; Van Daminator
Karriere Höhepunkte:

ECW Champion; ECW Television Champion; ECW Tag Team Champion; WWE Champion; Intercontinental Champion; World Tag Team Champion; WWE Tag Team Champion; European Champion; Hardcore Champion; Money in the Bank Gewinner (2006)

Entrance Video von Rob Van Dam

Biographie

Wer hat zwei Daumen, schaffte einen historischen WWE-Champion-Titel-Gewinn in New York City und ist womöglich die populärste ECW Ikone aller Zeiten? Sprecht mir nach: „Rob! Van! Dam!“

Als der gechillte Martial Arts-Experte aus Battle Creek, Michigan 1996 sein Debüt in der ECW feierte, hinterließ er einen bleibenden Eindruck, wie es kaum je einem Wrestler gelungen ist. Durch das Training an der Seite seines zukünftigen Partners und Rivalen Sabu bei Sabus Onkel, dem Original Sheik, lernte RVD die feinen Grundlagen, die nötig sind, um im Land des Extremen Erfolg zu haben. Van Dams entspannte Art stellt einen starken Kontrast zu seiner Agilität im Ring dar, die ihn auf Anhieb zu einem Liebling der Fans in Philadelphia machte. Er fuhr gleich Siege über Axl Rotten, Mickey Whipwreck und Sabu ein, doch es war seine Partnerschaft mit letzterem, die die Whole Dam Show auf das nächste Level hievte.

Auf sich alleine gestellt, war RVD innovativ. Gemeinsam mit Sabu waren sie revolutionär. Dem Duo gelangen Dinge im Ring (und außerhalb), die sich zuvor kaum jemand auch nur hätte vorstellen können. Das Paar nutzte Stühle, Ringseile und Ringabsperrungen zum eigenen Vorteil, angetrieben von Phil Alfonso, der hart in seine Pfeife blies, während seine Kronjuwelen durch die Luft segelten. Ihr unvergessliches Match gegen die Eliminators bei Cyberslam 1997 ebnete den Weg für die TLC Matches der WWE und stellt nur ein Beispiel für RVDs bahnbrechenden Stil dar.

Van Dam ist nicht nur gut, er ist spektakulär. Und das weiß er selbst. Mitte des Jahres 1997 wechselte der selbsternannte „Mr. Monday Night“ an die Seite von Jerry „The King“ Lawler, um diesen bei seinem Kreuzzug gegen alles Extreme bei Raw zu unterstützen. Schließlich kehrte er zwar zur ECW zurück, doch obwohl er seine arrogante Art nicht ablegte, unterstützte ihn das Publikum lautstark wie eh und je. RVD gewann den ECW-Television-Champion-Titel und hielt ihn erstaunliche 700 Tage lang – beinahe zwei volle Jahre. Letztlich verlor er ihn nicht mal, sondern musste ihn aufgrund einer ernsthaften Verletzung abgeben. Doch es sollte nicht das letzte Champion-Titel-Gold sein, das Van Dam sich um die Hüften schnallte.

Bei seiner Rückkehr zur WWE 2001 eroberte Mr. Monday Night Sports Entertainment im Sturm, gewann den Intercontinental Champion-Titel und vereinigte ihn anschließend mit den European- und Hardcore-Champion-Titeln. Zudem sicherte er sich die WWE-Tag-Team-Champion-Titel gemeinsam mit Rey Mysterio und die World-Tag-Team-Champion-Titel mit Kane und Booker T. Doch das reichte dem dreisten Van Dam noch nicht.

Bei WrestleMania 22 gelang RVD sein wohl größter WrestleMania Moment, als er fünf andere Superstars besiegte und das Money in the Bank Leiter-Match gewann. Van Dam blieb sich selbst treu, als er die unorthodoxe Entscheidung traf, sein Titel-Match vorab anzukündigen, indem er erklärte, es würde bei ECW One Night Stand in einem emotional aufgeheizten Hammerstein Ballroom in New York City stattfinden. Das rüpelhafte Publikum war eindeutig auf der Seite von Mr. Pay-per-View, als dieser John Cena pinnte und so in einem der unvergesslichsten Momente der WWE-Geschichte den WWE-Champion-Titel gewann.

RVDs Gewinn des WWE-Champion-Titels markierte zudem die Wiedergeburt der heißgeliebten ECW-Marke, die Van Dam im folgenden Jahr als eines der ECW Originale anführte. Hier wurde ihm schließlich auch der ECW-Champion-Titel überreicht, den er in der ursprünglichen Inkarnation der Liga nie gehalten hatte. Doch als die Landschaft der ECW begann, sich um Van Dam herum zu verändern, verließ er bald die WWE.

Im Juli 2013 kehrte Van Dam bei Money in the Bank zurück und begeisterte das WWE Universum einmal mehr mit seiner atemberaubenden Agilität. Der Superstar bewies anschließend bei Siegen über Chris Jericho, Darren Young und Wade Barrett, dass er kein bisschen gealtert ist.

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